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Erbstreit nach tragischem Unglück
Aus Schweiz aktuell vom 12.07.2016.
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Bern Freiburg Wallis Erbstreit nach tragischem Unglück

Elisabeth Schneider aus Bern verlor im Oktober 2013 ihren Lebenspartner und ihren Sohn durch ein tragisches Unglück in Italien. Heute kämpft sie gegen die Erinnerungen und gegen das Erbschaftsamt der Stadt Bern. Es geht um 124'000 Franken.

Ein Unwetter tobt in der Toskana, als Elisabeth Schneider mit ihrem Lebenspartner und dem gemeinsamen Sohn am 5. Oktober 2013 von einem Restaurant nach Hause fahren. 150 Meter vom Restaurant entfernt wird die Familie von den Fluten überrascht.

Elisabeth Schneider klettert aus dem Fenster, um ihren Sohn zu retten. In diesem Moment reisst eine Flutwelle das Auto mit, der Lebenspartner und der 6-jährige Sohn sterben in den Fluten.

Erbschaftsamt geht nicht auf Forderungen ein

Elisabeth Schneider und ihr Lebenspartner hatten weder einen Konkubinatsvertrag noch einen Erbschaftsvertrag abgeschlossen und es gab kein Testament. Die Konsequenz: Das ganze Vermögen sowie die Eigentumswohnung des Verstorbenen gehen 2013 an seine Eltern.

Da die Mutter des Verstorbenen einen Beistand hat, wird sie vom Erbschaftsamt der Stadt Bern vertreten. Elisabeth Schneider fordert von den Erben insgesamt 124'000 Franken, darin enthalten sind bezahlte Todesfallkosten sowie Geld von einem Freizügigkeitskonto. Doch das Erbschaftsamt weigert sich, auf die Forderungen einzugehen.

(Schweiz aktuell, 19 Uhr)

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19 Kommentare

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  • Kommentar von H.A. Leu-Sarasin  (Natur)
    So tragisch der Fall auch ist, es fehlen kurz und bündig die rechtlichen Grundlagen (Vertrag) für eine direkte Zahlung an Frau Schneider. Es ist wie in der Buchhaltung: Ohne Beleg KEINE Buchung. Der einzige Weg für eine Einigung ist lediglich ein einvernehmliches Abkommen mit den rechtsmässigen Erben. Ein Rechtsweg ist aussichtslos.
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    1. Antwort von S. Meier  (SM)
      Leider ist die rechtmässige Erbin verbeiständet und darf deshalb keine solche Entscheidung treffen. Entscheidungen solcher Art trifft dann der Beistand und dieser kann dann auch gegen den Willen der rechtmässigen Erbin entscheiden.
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    2. Antwort von D. Schmidel  (D. Schmidel)
      Wahrscheinlich hängt die rechtliche Erbin am Tropf des Staates. Somit würde das Erbe Richtung Staatskasse fliessen.
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    3. Antwort von H.A. Leu-Sarasin  (Natur)
      @S. Meier (SM), Adliswil Eigentlich sollte ein Beistand ein gewisses Mass an Einfühlungsvermögen in diese spezielle Sachlage einbringen. Die moralische Einstellung der betreffenden Vertretung ist demzufolge massgebend an der Zukunft von Frau Schneider "beteiligt". Es bleibt zu hoffen, dass nicht nur nach Paragraf entschieden wird.
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  • Kommentar von D. Schmidel  (D. Schmidel)
    Ohne Erbvertrag geht das Erbe des Verstorbenen an seine Familie und das ist auch richtig so. Hat sie selbst auch noch Geld in der Liegenschaft, so kann dies nicht einfach in Bares umgesetzt werden. Diese Frau scheitert an ihrem Unwissen und das schützt sie nicht als erwachsene Person. Da nützt auch das ganze Forengejammer nichts.
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  • Kommentar von Olivier Wetli  ("nicht von dieser Welt")
    Todesfallkosten gehen bei einem Erbgang immer zuerst dem Nachlass ab.
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