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Bern Freiburg Wallis Es braucht Platz für ausländische Fahrende. Aber wo?

Die Gemeinden im Berner Seeland und Regierungsrat Christoph Neuhaus sind sich einig: Es braucht in diesem Landesteil einen Platz für ausländische Fahrende. Einen konkreten Standort gibt es aber auch nach den Gesprächen nicht.

Wohnwagen und Camper auf einem Feld
Legende: Ausländische Fahrende besetzen ein Feld. Archiv-Bild aus der Romandie. Keystone

Die Gemeinden in der Region Biel-Seeland halten einen Transitplatz für ausländische Fahrende für nötig. Eine Alternative zum abgelehnten Standort Meinisberg wurde bislang aber noch nicht gefunden, auch nicht nach den Gesprächen zwischen Gemeinden und Kanton.

Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) zeigte sich dennoch zufrieden: Die Gemeinden hätten dem Kanton ihre Unterstützung bei der Suche nach einem Standort zugesichert.

Die Gespräche waren sehr konstruktiv. Auch wenn wir noch keinen konkreten Platz haben.
Autor: Christoph NeuhausRegierungsrat Kanton Bern

Im September wies das Berner Kantonsparlament einen Kredit von 9,3 Mio. Franken für einen solchen Platz in Meinisberg zurück. Die Regierung solle einen günstigeren Alternativstandort finden oder den Platz in Meinisberg billiger realisieren, so der Auftrag.

Vor den versammelten Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten betonte Neuhaus, dass mit der Schaffung eines offiziellen Transitplatzes unerwünschte Landbesetzungen in der Region vermieden werden könnten. Dies zeigten Erfahrungen aus dem Kanton Aargau. Zudem rechnet der bernische Justiz- und Gemeindedirektor damit, dass sich die Situation nach der Eröffnung der Autobahn rund um Biel wieder verschärft und damit eine Lösung auf den Tisch muss.

Neuhaus gab bekannt, dass er sich Mitte Dezember mit Bundesrat Alain Berset trifft und auf Unterstützung hofft, sei es in Form einer Parzelle oder in Form von Geld. Allerdings könne der Bund dem Kanton diese Aufgabe nicht gänzlich abnehmen. Deshalb sei der Kanton auf die Unterstützung der Gemeinden angewiesen.

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