Fast keine Bussen trotz Litteringkontrollen in Bern

Seit einem Jahr führt die Orts- und Gewerbepolizei in der Stadt Bern Litteringkontrollen durch. Die Bilanz: Es wurden bisher 46 Bussen verteilt.

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Bildlegende: Alfred Beer und Andreas Toth bei einem Kontrollgang durch die Berner Altstadt. SRF

40 Franken kostet es, wenn die Verpackung des Mittagessens auf der Strasse liegen bleibt oder die Zigarette auf der Strasse landet. Viele Berner wurden wegen solcher Vergehen im letzten Jahr aber nicht bestraft: Nur gerade 46 Bussen wurden bisher verteilt.

Für Marc Heeb, Leiter der Orts- und Gewerbepolizei, wird der Erfolg aber nicht nur an verteilten Bussen gemessen: «Wesentlich sind nicht die Bussen, sondern Gespräche mit den Menschen und die Uniformpräsenz.»

Mit Gesprächen und Polizeipräsenz will die Stadt Bern die Leute zum Thema Littering sensibilisieren. «Die Menschen sollen lernen, dass sie für Littering mit einer Busse rechnen müssen, wie zum Beispiel fürs Falschparkieren auch», sagt Marc Heeb.

Noch bis 2016 hat die Orts- und Gewerbepolizei den Auftrag, Litteringkontrollen in der Stadt Bern durchzuführen.