FC Biel: Neues Stadion, aber sportliche Misere

Der FC Biel spielt ab Juni in der neuen Tissot-Arena, benannt nach einer Uhrenmarke der Swatch Group. Die Freude über den neuen Sponsor wird durch die sportliche Situation getrübt: Der Fussballklub kämpft in der Challenge League gegen den Abstieg.

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Bildlegende: Der FC Biel möchte nicht als Erstligist in das neue Fussballstadion (links im Bild) einziehen. Jörg André/SRF

Der FC Biel steht unter Druck. Er will in der Rückrunde der Challenge League, die am Samstag beginnt, mit allen Mitteln den Abstieg in die 1. Liga verhindern. Für diesen Kampf am Tabellenende hat sich der Klub in der Winterpause mit fünf neuen Spielern verstärkt.

Immerhin: Neben dem Spielfeld läuft es rund für den FC Biel. Im Juni kann die neue Tissot Arena bezogen werden, ein neues Stadion mit rund 5000 Plätzen. Als starker Partner für die Stadionbetreiber und die beiden grossen Sportklubs EHC und FC konnte die Swatch Group mit ihrer Uhrenmarke Tissot gewonnen werden.

Dieses Bekenntnis zu Biel freut Stadtpräsident Erich Fehr. «Das ist ein Meilenstein.» Damit geht ein grosser Wunsch der Stadt in Erfüllung, sich stärker als Uhrenstadt präsentieren zu können. Eine Klausel im zehnjährigen Vertrag freut die Sportvereine besonders: Die finanzielle Unterstützung der Swatch Group ist nicht abhängig von der sportlichen Leistung.