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Walliser Wahlen FDP will mit Frédéric Favre zurück in den Staatsrat

Frédéric Favre ist 37-jährig, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er wohnt in Vétroz., ist Personalchef bei der Migros und erst seit einem Jahr Mitglied der FDP. Jetzt will er für die FDP in den Staatsrat.

Porträt Frédéric Favre
Legende: Frédéric Favre will für die FDP den verlorenen Staatsratsitz zurückgewinnen. Silvia Graber/SRF

Beim ersten Wahlgang holte Politneuling Frédéric Favre rund 22'700 Stimmen und erreichte damit in der Rangliste der 13 Kandidierenden Platz 9. Trotz des mässigen Abschneidens hat er jetzt Chancen auf einen Sitz in der Walliser Regierung.

Wegen des schlechten Abschneidens von Oskar Freysinger hat Frédéric Favre gute Wahlchancen.
Autor: René ConstantinParteipräsident FDP Wallis

Obwohl Frédéric Favre beim ersten Wahlgang rund 8000 Stimmen hinter Oskar Freysinger lag, seien seine Wahlchancen gut, sagt FDP-Parteipräsident René Constantin. Dies vor allem deshalb, weil die Parteispitze der CVP Unterwallis eine Regierung ohne Oskar Freysinger wolle.

Meine Wahlchancen stehen 50:50.
Autor: Frédéric FavreStaatsratskandidat FDP

Frédéric Favre lag im 1. Wahlgang rund 10'000 Stimmen hinter Stéphane Rossini von der SP (siehe Box). Er glaubt, dass er diesen Rückstand aufholen kann und sieht seine Wahlchancen bei rund 50 Prozent. Auch Parteipräsident René Constantin ist optimistisch, dass die FDP am 19. März den Wiedereinzug in den Walliser Staatsrat schaffen wird.

Bezirksklausel

Die Walliser Verfasung sagt, dass pro Bezirk nur eine Person in der Regierung sein kann. Frédéric Favre steht deshalb in direkter Konkurrenz zu SP-Kandidat Stéphane Rossini.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Vor dem 2. Walliser-Wahlgang gibt es nur noch ein Wahl-Slogan: Alle gegen Freysinger! Ob das die Urnengänger auch so sehen? Wenn JA, dann bleibt die C und F-Macht weiterhin, wie vor 4 Jahren, fest "im Sattel"! Jeder Kanton verdient die Regierung, die sie halt gewählt hat! Bis vor kurzem hatte ich das Gefühl, dass in den Walliser-Talschaften nicht mehr der Pfarrer mehr zu sagen hat, als der Gemeinde-Ammann! Ich glaube, da irrte ich mich "zünftig"!
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