Freilichtmuseum Ballenberg braucht mehr Geld

Trotz einer neu gesprochenen halben Million Franken vom Bund reichen die finanziellen Mittel nicht, sagen die Betreiber.

Frontansicht eines alten Bauernhauses. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Freilichtmuseum Ballenberg zeigt das Leben in der Schweiz in alten Zeiten. Keystone

Das Freilichtmuseum Ballenberg machte 2012 einen Verlust rund 94'000 Franken - «aufgrund der schlechten Witterung und des Einbruchs im Tourismus», teilen die Verantwortlichen mit.

Auch längerfristig sei das Museum unterfinanziert. Das hänge damit zusammen, dass der Ballenberg zu 90 Prozent eigenwirtschaftlich sei und bisher keine Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten habe, abgesehen von einem Beitrag des Kantons Bern (625'000 Franken jährlich) und kleineren Beiträgen anderer Kantone an die Unterhaltskosten ihrer Objekte.

Aus diesem Grund mussten über die Jahre Investitionen und Projekte zurückgestellt werden, deren Realisierung mittlerweile dringlich sei, wenn das Museum längerfristig erfolgreich bleiben solle.

Neu auch Bundesgeld

Für die Jahre 2014 und 2015 unterstützt der Bund das Freilichtmuseum Ballenberg erstmals mit je einer halben Million Franken jährlich. Um den Betrieb in den kommenden Jahren erfolgreich zu führen, würden die Bundessubventionen unabdingbar sein, schreibt der Stiftungsrat.

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