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Bern Freiburg Wallis Fünf Tonnen Abfall nach einem Samstag im Sommer 2015

Es ist nur einer von vielen Plätzen an der Aare, der in diesen Sommertagen deutlich öfters aufgeräumt werden muss als sonst, das Eichholz in Wabern bei Bern. Der vergangene Samstag war mit 2500 Besuchern durchschnittlich. Sie hinterliessen total fünf Tonnen Abfall.

Legende: Video 5 Tonnen Abfall an einem Tag abspielen. Laufzeit 4:06 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 13.07.2015.

Drei Schuttmulden, unzählige Abfallkübel und Glas-Container: alle sind übervoll an diesem Sonntagmorgen. Beat Müller, seit 26 Jahren Leiter der Freizeitanlage Eichholz, musste ein Team von vier Männern zusammentrommeln, um die Arbeit zu bewältigen: «Früher reichten drei 800-Liter-Container für ein Wochenende, heute haben wir 24 davon, dazu Mulden, und das reicht nicht einmal für einen Tag!»

Zum ersten Mal stehen im Eichholz seit diesem Wochenende auch drei grosse Schuttmulden, als Sofortmassnahme nach den Hitzetagen vor einer Woche, als die Anlage zum ersten Mal dieses Jahr von Ausflüglern regelrecht überrannt wurde. Nicht ganz so viele Leute kamen dieses Wochenende, aber immerhin 2500 Leute. Sie hinterlassen nebst überzähligen Esswaren und leeren Bierdosen auch mal das neue Gummiboot.

Kosten von 100'000 Franken

Immerhin, lobt Beat Müller, die Leute benutzen die Abfallkübel und die Mulden grösstenteils, nur vereinzelt bleibe Müll an den Feuerstellen liegen. Und doch braucht es doppelt so viel Personal, um aufzuräumen, damit der Platz spätestens am Mittag wieder bereit für neue Gäste ist. Das Personal dafür und die Entsorgung kosten 100'000 Franken pro Jahr, die Gemeinden Köniz und Bern teilen sich diese Kosten.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Elvira Horvath, Rheinsulz
    Ich finde es sehr schade, dass sehr viele Menschen einfach keinen Anstand mehr haben! Heute ist es scheinbar ganz normal, alles liegen zu lassen. Die Leute schleppen die vollen Flaschen und Taschen ja auch ins Eichholz runter, warum scheint es unmöglich, den Abfall wieder mit nach Hause zu nehmen? Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn man quasi einen Eintritt von mind. 20.- verlangt und wer beim rausgehen seinen Abfall präsentiert, bekommt das Geld zurück?
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  • Kommentar von Daniel Schütz, Liebefeld
    Das ewige populistische Gejammer wegen den Steuergeldern welche öffentlich verwendet werden! Wenn in der Schweiz ein gerechteres Steuersystem herrschen würde hätte es genug Geld. Wenn reklamiert werden soll dann bei den Herstellern. Wenn auf jeder Plastik-Verpackung und jeder Falsche oder Dose ein Depot verlangt würde, dann wäre es am Sonntag Morgen sauber. Doch weil den Verteilern wegen der Gewinnoptimierung der Aufwand mit Depot-Behältern zu gross ist muss ihn die Öffentlichkeit tragen.
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  • Kommentar von Michael Müller, Bern
    Wie viel Müll liegen bleibt ist effektiv bedenklich. Mit Imigration hat das Ganze aber gar nichts zu tun, Herr Müller, oder haben sie einen Beitrag mit anderen Interviewpartnern gesehen als ich? Allerdings stimmt mich auch nachdenklich, wie beim Aufräumen mit "Abfall" umgegangen wird... Ein Schlauchboot könnte anstatt aufgeschlitzt bestimmmt für sinnvollere Zwecke benutzt werden (Fundgrube, Abgabe an Private, etc.), da wäre Optimierungspotential vorhanden.
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