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Bern Freiburg Wallis Gaskessel in Bern und Biel müssen ohne Kantonsgeld leben

Die beiden Jugendzentren erhalten vom Kanton kein neues Geld. Das Parlament ist der gleichen Meinung wie die Regierung.

Die Ratslinke setzte sich vergeblich für die Jugendzentren ein: Die bürgerliche Mehrheit des Berner Kantonsparlaments hat zwei Postulate abgelehnt, die auf finanzielle Hilfe für die beiden Jugendzentren abzielten. Auch die Regierung wollte keine neue Finanzierung wegen der knappen Kasse des Kantons.

Die Parlamentsmehrheit war der Ansicht, die Regierung setze die Prioritäten richtig, wenn sie andere Angebote der offenen Jugendarbeit bevorzuge. Die Städte Bern und Biel sollten die Gaskessel selber finanzieren, wenn sie das Angebot aufrecht erhalten wollten, sagte etwa Hubert Klopfenstein (FDP, Biel). Allenfalls sollten die umliegenden Gemeinden mitzahlen, regte Ueli Spring (BDP, Lyss) an.

Legende: Video Archiv: Dem Gaskessel Bern droht die Schliessung (17.10.2012) abspielen. Laufzeit 4:53 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 17.10.2012.

Der Kanton hat die beiden Jugendzentren längere Zeit unterstützt. Mit Blick auf seine knappen Finanzen stellte er die Zahlungen in Biel Ende 2012 ein. In Bern floss das Geld bis Ende 2013.

Das Berner Stadtparlament hat Ende 2013 der Stadtregierung den Auftrag gegeben, sich für den Erhalt des Jugendzentrums Gaskessel einzusetzen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von H.Oberli, Schweiz
    Auch bei der Reithalle den Geldhahn schliessen!!!
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    1. Antwort von Samuel Bendicht, Bern
      Dann würde ihnen aber ein Feindbild abhandenkommen und übrigens erhält die Reitschule nur einen Mieterlass von der Stadt Bern und da kann man keinen Geldhahn schliessen, denn es fliesst kein Rappen, aber Fakten stören SVPler ja nur. Fakt ist aber, dass die SVPFDP Grossräte sich selber ungeniert aus der Staatskasse bedienen und gleichzeitig den Jungen das Geld streichen und solche Politiker werden wir Berner bei den nächsten Wahlen die rot-grüne Karte zeigen und sie aus der Politik verjagen!
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