Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Gegner der Asylunterkunft Aeschiried verlieren vor Gericht

Für die Nutzung des Ferienzentrums Aeschiried als Asylunterkunft braucht es keine Baubewilligung. Dieser Meinung ist das bernische Verwaltungsgericht und stützt damit einen Entscheid der kantonalen Baudirektion.

Aussenansicht der Asylunterkunft Aeschiried.
Legende: Für die Asylunterkunft Aeschiried braucht es keine Baubewilligung. Christine Widmer/SRF

Das Gericht wies eine Beschwerde von Anwohnern ab, wie aus dem am Freitag publizierten Urteil hervorgeht. Ob damit das letzte Wort gesprochen ist, wird sich weisen. Die Beschwerdeführer können das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen.

Das Durchgangszentrum Aeschiried ist seit Dezember 2014 in Betrieb. Bis zu 100 Asylsuchende können in Aeschi bei Spiez mit seinen gut 2000 Einwohnern untergebracht werden. Anwohner machten geltend, für die Umnutzung des Ferienzentrums brauche es eine Baubewilligung.

Anders sah es die kantonale Baudirektion. Durch die geänderte Nutzung würden die massgebenden Zonenvorschriften nicht tangiert. Auch seien weder wesentliche zusätzliche Immissionen noch eine Mehrbelastung der Erschliessungsanlagen zu erwarten.Das Verwaltungsgericht stützt diesen Entscheid. Die Beschwerde erweise sich in allen Teilen als unbegründet, heisst es in dem Urteil.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.