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Bern Freiburg Wallis Gericht verhängt lange Freiheitsstrafen wegen Rentner-Überfall

Das Berner Regionalgericht hat am Donnerstag zwei Männer wegen vorsätzlicher Tötung zu Freiheitsstrafen von bis zu 16 Jahren verurteilt. Das Duo hatte 2013 in Ostermundigen bei Bern ein Rentnerpaar in dessen Wohnung brutal überfallen. Der 73-jährige Mann erlag wenig später einem Herzinfarkt.

Der 31-jährige Hauptangeklagte wurde zu 16 Jahren, sein Komplize - ein 25-jähriger Mann - zu 15 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

Amtshaus Bern
Legende: Das Regionalgericht hat am Donnerstag die beiden Täter zu Freiheitsstrafen verurteilt. Keystone

Die Anklage hatte Freiheitsstrafen von 17 Jahren beziehungsweise 16 Jahren und 3 Monaten verlangt. Der Verteidiger des Komplizen hatte für eine Verurteilung wegen schwerer Körperverletzung plädiert und eine Freiheitsstrafe von 4,5 Jahren gefordert. Er bestritt den Kausalzusammenhang zwischen Überfall und Tod des Rentners.

Ziel war nicht das Ehepaar

Der Verteidiger des 25-jährigen Angeklagten hatte mangels Beweisen für eine Beteiligung seines Mandanten einen Freispruch gefordert.

Die Gewalttat passierte im November 2013. Die beiden Verurteilten hatten es eigentlich auf den Nachbarn des Ehepaars im oberen Stock des Mehrfamilienhauses abgesehen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Da sieht man doch wie "willkürlich" die Richter richten können. Jetzt kurz vor der Abstimmung wollen sie mit einem so harten Urteil das Volk "täuschen" und so tun als ob unsere Gesetzgebung streng genug sei. Es grenzt an Betrug dieses Gerichtes, so vorzugehen. Die Angeklagten (wohl Ausländer) werden nach diesem Urteil noch einen "Gratisanwalt" nehmen, und zuletzt wegen der Verhältnismässigkeit (=fehlende Beweise, da beim Mord keine Zeugen anwesend waren) nur eine "Kuschelstrafe" erhalten.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Die beiden "Männer" wollten eigentlich nicht das Rentnerpaar töten. Aber sie wollten doch jemanden töten. Und - ach ja, die Nationalität der beiden "Männer" darf aus "Datenschutzgründen", konkret, weil sie durch das Antirassismusgesetzt geschützt sind, nicht mehr publiziert werden. Also darf man getrost annehmen, dass es keine Schweizer waren, weder mit, noch ohne Migrationshintergrund.
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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Über die Nationalität der Täter wird wieder mal nichts gesagt. Wenn aber nicht steht, dass es Schweizer waren, werden es Ausländer gewesen sein. Nur ja nicht stigmatisieren ...gell?
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