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Der Steinadler.
Legende: Der eingefangene Steinadler erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. ZVG
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Von Schrotkugeln getroffen Geschützter Steinadler im Kanton Freiburg gewildert

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der völlig geschwächter Steinadler konnte im März bei La Roche aufgegriffen werden.
  • Er verstarb kurze Zeit später auf der Pflegestation.
  • Eine erste Analyse zeigt, dass er Opfer von Schrotmunition wurde.

Nach diversen Meldungen von Beobachtern über einen vermutlich verletzten Steinadler fingen Wildhüter und Ornithologen den Vogel ein. Er verstarb jedoch wenig später auf der Pflegestation des Naturhistorischen Museums, wie das kantonale Amt für Wild, Wald und Fischerei mitteilte.

Röntgenbilder zeigten demnach, dass der Greifvogel von mindestens sieben Schrotkörnern getroffen worden war. Das Bleischrot werde nun analysiert, um Genaueres über die Herkunft zu erfahren.

Steinadler

Der Steinadler ist wie alle Greifvögel in der ganzen Schweiz geschützt. Im Kanton Freiburg brüten seit Jahren jeweils fünf bis sechs Paare. Wie das Amt für Wald, Wild und Fischerei mitteilt, sind Fälle von Wilderei bei Greifvögeln selten, kommen aber immer noch gelegentlich vor.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von peter schlachter  (mister x)
    ja frau müller, da kann ich nur beipflichten. ich bin vor kurzem einem steinadler aus nächster nähe begegnet, so wunderschön und majestätisch. einfach unglaublich, warum sind solch beschränkte menschen überhaupt im besitze einer waffe?
  • Kommentar von Tina Müller  (TinaMüller)
    Ich wünsche dem Schützen und seinen Verbündeten sowie Gesinnungsgenossen ebenfalls eine volle Ladung Schrot in den Hintern...
    1. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Ich auch, Frau Müller - aber glauben Sie mir, dieser Schütze muss so dermassen beschränkt sein, dass er die Ladung Schrot in seinem Hintern, erst am nächsten Tag bemerken wird.
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Einen Steinadler oder andere Raubvögel abzuschiessen, muss Konsequenzen haben. Es gibt keinen Grund, Raubvögel in ihren natürlichen Lebensweisen zu stören, geschweige denn auf ihn zu schiessen. Sind es Taubenzüchter oder einfach schiessfreudige Idioten? Hoffentlich findet man den Täter und er bekommt eine saftige Busse. Leider werden viele Wildtiere (Luchse, Wölfe etc.) heute noch in der Schweiz gewildert, das gibt zu denken.
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      ...richtig! Und falls der Uebeltäter gefunden wird und es sich um einen Jäger handelt, sollte diesem auf Lebzeiten das Jagdpermit entzogen werden. "Nur" eine Busse ist m.E. zu wenig. Von gewissen Regelverstössen sollte man sich nicht einfach mit Geld "loskaufen" können.
    2. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Jäger - wenn ich diese Leute in ihren Uniformen sehe, kommt mir sogleich eine politische Bewegung in den Sinn, die ab 1933 zwölf lange Jahre sehr erfolgreich war.
    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Keller: Und welche Konsequenzen soll es haben, wenn die Steinadler von Windrädern gekillt werden?
    4. Antwort von Michael Räumelt  (MRäumelt)
      Ducrey, Top Argument... aber bei Energie usw. stehen doch die wirtschaftlichen Interessen vor der Kreatur. Tja perverser gehts halt nicht mehr.....