«Gesunde Rivalität» zwischen Städten Freiburg und Bern

Am Donnerstagabend startet der Eishockey-Playoff-Final zwischen Freiburg-Gottéron und dem SC Bern. Die beiden Nachbarstädte verbindet vieles - auch eine «gesunde Rivalität». Die Gemeinderäte Alexander Tschäppät (Bern) und Thierry Steiert (Freiburg) sind sich aber einig: Zusammen geht es besser!

Der Freiburger Gemeinderat Thierry Steiert (l.) und Berns Stadtpräsidnet Alexander Tschäppät im Portrait. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Thierry Steiert (l.) und Alexander Tschäppät drücken trotz Städtefreundschaft ihrem Verein die Daumen. zvg/Keystone

Die Städte Freiburg und Bern verbindet die Nähe zueinander und dass sie im 12. Jahrhundert von den Zähringern gegründet worden sind. Sie liegen beide in einer Flussschlaufe und - das ist zurzeit von höchstem Belang - stehen gemeinsam im Playoff-Final der Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Die Konkurrenz beim Zähringer-Derby ist auch eine Methapher für das Verhältnis der beiden Städte.

«Das ist eine gesunde Rivalität», meint Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Der SCB habe Freiburg-Gottéron schliesslich auch schon unterstützt. Und der Spieleraustausch unter den Vereinen sei intensiv. Freiburgs Gemeinderat Thierry Steiert bezeichnet die Beziehung zu Bern als «komplementär»: «Bei uns wohnen zum Beispiel viel Leute, die dann in Bern arbeiten.» Bern profitiere so vom Boom der Freiburger Agglomeration.

Trotzdem stehen die beiden Städte in Konkurrenz zueinander. Wer im Eishockey triumphieren wird, entscheidet sich ab Donnerstagabend.