Zum Inhalt springen
Inhalt

Bern Freiburg Wallis Grüne unterstützen Referendum gegen schärferes Hooligan-Konkordat

Die Berner Grünen wollen nichts wissen von neuen Massnahmen gegen Gewalt in den Stadien. Die Delegierten sprachen sich mit 61 zu 11 Stimmen gegen Zutrittskontrolle, Bewilligungspflicht und Alkoholverbot aus.

 Das verschärfte Konkordat setze zu stark auf Repression, argumentierten die Befürworter des Referendums. Unter den Massnahmen würden vor allem die vielen friedlichen Fans leiden und nicht die wenigen Raudaumacher.

Die Gegner brachten vor, dass mit dem verschärften Konkordat endlich klare Regeln bestünden, die es den Gemeinden erlaubten, zu handeln. Die Massnahmen seien in dem Regelwerk als Kann-Formulierungen enthalten. Damit werde Augenmass gewahrt. Der Parteivorstand empfahl den Delegierten die Unterstützung des Referendums. Diesem Vorschlag folgte die Delegiertenversammlung nach ausführlicher Diskussion.

YB-Fans feiern einen Sieg.
Legende: Die YB-Fans erhalten Unterstützung im Kampf gegen das verschärfte Hooligan-Konkordat. Keystone

Der bernische Grosse Rat hatte den Beitritt des Kantons Bern zum neuen Konkordat im März gutgeheissen. Mitte April ergriff ein breit abgestütztes Komitee das Referendum. Dessen Mitglieder decken das politische Spektrum von Linksaussen bis Rechtsaussen ab. Unterstützt wird das Referendum auch von den grossen Fussball- und Eishockeyvereinen. 10'000 Unterschriften muss das Komitee sammeln, damit es zu einer Volksabstimmung kommt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von G. Kirchhoff, 4453 Nusshof
    Wir sind noch in einer Demokratie, damit sind Referenden natürliche Folge dieser Demokratie. Verstehen kann ich aber dieses Referendum nicht. Personen die Kriminelle unterstützen, gehören in die gleiche Kategorie!!! Hoffentlich wird dieses Referendum deutlich abgelehnt!!! Die Kosten die jeweils entstehen, sollten eigentlich von den Sympathisanten dieser Chaoten übernommen werden und nicht vom Staat!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Wer Chaoten unterstuetzt, Menschen die ohne zu zoegern Gewalt anwenden und schwerste Verletzungen von anderen Zuschauern wie zB Kindern in Kauf nehmen... solche Unterstuetzer sind nicht einen Deut besser.. Die Unterstuetzung findet statt um parteipolitisch positiv bei der jungen Waehlerschaft aufzufallen.. eine andere Begruendung kann ich beim besten Willen nicht finden
    Ablehnen den Kommentar ablehnen