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Bern Freiburg Wallis Heliskiing im Wallis: Teilerfolg für Umweltschützer

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat eine Klage der Umweltorganisation Mountain Wilderness teilweise gutgeheissen.

Es ging um umstrittene Helikopterflüge bei Zermatt im April 2011: Mountain Wilderness klagte, das BAZL habe seine Pflicht als Aufsichtsbehörde über die Air Zermatt ungenügend wahrgenommen. Nun hat das übergeordnete UVEK die Vorwürfe teilweise bestätigt.

Flaggen «Stop Heliskiing» vor Helikopter.
Legende: Mountain Wilderness kämpft gegen Heliskiing. Keystone

Zwar habe das BAZL «verschiedene Abklärungen eingeleitet». Doch offenbar gab es sich mit mageren Auskünften von Air Zermatt zufrieden: «Insbesondere ist nicht geklärt, wann die Landungen auf dem fraglichen Gebirgslandeplatz in der Trift stattfanden, wie oft dort gelandet wurde (...), wie viele Passagiere an Bord waren und wer den Flug bezahlt hat», schreibt das UVEK. Mit diesen «ungenügenden Auskünften» hätte sich das BAZL «nicht begnügen dürfen» und schon gar nicht aufgrund dieser mageren Informationslage zugunsten der Air Zermatt entscheiden dürfen. Das UVEK-Schreiben - am Samstag von den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» öffentlich gemacht - liegt auch der Nachrichtenagentur sda vor.

Der Streit um das Heliskiing schwelt seit Jahren.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von britta jermann, wahlen
    Ich persönlich finde das Heliskiing auch nicht unbedingt nötig! Man bedenke dabei allerdings, dass dies für die Air Zermatt eine grosse Einnahmequelle darstellt, um zu überleben. Und wer möchte schon auf den Rettungsservice der Air Zermatt verzichten?
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  • Kommentar von kari huber, surin
    Neid: des Schweizers liebste Leidenschaft! Als ich vor vielen Jahren mit dem WWF Moskau eine 2-wöchige Reise auf die Halbinsel Kamtchatka machte, wurden wir mit einem donnernden Mi-8 Heli ins Naturschutzgebiet Nalitchevo transportiert. Niemand störte sich daran, weil der Landweg unzumutbar war. Wenn sich der WWF nicht daran stört, dass Touristen im Heli transportiert werden, ist es kaum nachvollziehbar, wieso die CH-Behörden dies nicht auch zulassen können.
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    1. Antwort von Giovanni Beretta, Schweiz
      Der WWF ist auch keine echte Umweltorganisation !!!!! "Schwarzbuch WWF" Wilfried Huismann
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  • Kommentar von Alain Zengaffinen, Sachseln
    Warum wird dieser ökologische Unsinn toleriert? Wie wollen wir das den künftigen Generationen erklären? Solange irgend jemand mehr Geld verdienen kann, solange wird die "Zitrone" ausgepresst. Grässlich!
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