Zum Inhalt springen
Inhalt

Bern Freiburg Wallis Hunderte demonstrieren gegen Sparpaket im Kanton Bern

Die Demonstranten warnten vor einem «sozialen Kahlschlag» und riefen den Grossen Rat zu Korrekturen auf.

Mehrere hundert Personen nahmen an der Demo teil.
Legende: Mehrere hundert Personen nahmen an der Demo teil. Facebook/Sparpaket weg

Das Parlament berät in der am Montag beginnenden November-Session über das Sparpaket. Die Demonstranten sehen die Lebensqualität von Jungen, Alten, Kranken und Bedürftigen ebenso in Frage gestellt wie die Errungenschaften der Frauenbewegung.

Die Kantonsregierung will den Haushalt nachhaltig entlasten und sieht deshalb Sparmassnahmen in der Höhe von mehreren hundert Millionen Franken vor. Dabei hätten nicht überbordende Ausgaben zum Loch in der Kantonskasse geführt, sondern jahrelange Steuergeschenke an Unternehmen und Reiche, kritisierten die Demonstranten.

Organisiert wurde die Kundgebung von «engagierten Einzelpersonen, die vom Sparpaket betroffen sind», wie einer der Veranstalter auf Anfrage sagte. Unterstützung kam vom Gewerkschaftsbund und von mehreren Jungparteien.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von alma lüscher, bern
    investieren in bildung, kunst, kultur und soziales um standortvorteile für potentielle investoren, firmen, wäre eine bessere antwort als das sparpaket. kreativität ist gefragt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    "...ebenso in Frage gestellt wie die Errungenschaften der Frauenbewegung." Ähm, wovon reden die da, was genau wird von diesen "Errungenschaften" in Frage gestellt? Wahrscheinlich wissen sie das selber nicht so genau, sonst würde im Artikel sicher tiefer darauf eingegangen! Oder ist das einfach mal wieder eine leere Floskel, um auf die "angebliche Unterdrückung der Frauen" aufmerksam zu machen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Moser, Interlaken
    Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben im Kt. Bern für öffentliche Bauten? Wenn es stimmt, dass von dieser Summe 1% in Kunst (wie z.B. die wunderschönen Neonfarbigen Täfelchen vor dem Ostring, die angeblich 1 Mio gekostet haben), ausgegeben werden muss, wäre da sicher schon mal ein enormes Sparpotential vorhanden. Und dann noch die Löhne der Politiker und Behörden auf ein anständiges Niveau senken - und schon sieht das Budget ganz anders aus! Nur will "der Politiker" das natürlich nicht....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen