Immer mehr Jugendliche wissen, wie es nach der Schule weitergeht

Immer mehr Jugendliche im Kanton Bern haben nach der Schule eine berufliche Perspektive. Sieben von zehn Jugendlichen machen eine Ausbildung oder besuchen eine Mittelschule. Zwei entscheiden sich für ein Übergangsjahr.

Praktisch alle Schulabgänger im Kanton Bern wissen, was sie nach den Sommerferien tun werden. Dies ergab die jährliche Umfrage der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Erfasst wurden 11'398 Schüler, die im Sommer die obligatorische Schulzeit oder ein Brückenangebot beenden. Die Rücklaufquote betrug 99,8 Prozent, wie die Erziehungsdirektion am Mittwoch mitteilte. Deshalb seien die Aussagen der Umfrage beosnders aussagekräftig.

Auszubildende bei der Arbeit am Bildschirm. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Kanton Bern finden immer mehr Jugendliche nach der Schule eine Anschlusslösung; zum Beispiel eine Berufsausbildung. Keystone

19 von 20 Befragten verfügten am 1. Juni bereits definitiv über eine Anschlusslösung. Damit setzt sich laut Erziehungsdirektion ein erfreulicher Trend fort - immer weniger Jugendliche verlassen die Schule ohne zu wissen, wie es weiter geht. 71,5 Prozent der Jugendlichen wählen den Weg der beruflichen Grundbildung oder werden eine Mittelschule besuchen. 23 Prozent haben eine Zwischenlösung gefunden; dazu gehören etwa ein berufsvorbereitendes zehntes Schuljahr, eine Vorlehre oder ein praktisches Zwischenjahr.