Sicherheitskampagne Aare «It's not a game» – Touristen sollen das Aare-Schwimmen lernen

Sich in der grünen Aare treiben lassen, ist für viele Stadtbernerinnen und Stadtberner der Inbegriff von Sommer. Besonders für Touristen und Zuzüger kann der «Aare-Schwum» aber gefährlich werden. Darum will sie die Stadt Bern in einer Kampagne ansprechen.

Viele Menschen auf dem Schönausteg - Menschen in der Aare Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Schwimmen in der Aare ist so beliebt, dass es manchmal fast ein bisschen eng wird. Keystone

Nach einem Unfall im Jahr 2013 lancierte die Stadt Bern daher die Sicherheitskampagne «Aare you safe?». Damit sollten die Schwimmer mit Augenzwinkern sensibilisieren werden. Die Stadt wurde nun mit einer neuen Kampagne beauftragt.

Der Fokus soll vermehrt auf fremdsprachige Aareschwimmer gelegt werden: Auf Touristen und Zuzüger. So ist zum Beispiel vorgesehen, Aare-Schwimmkurse für Touristen anzubieten.

Auch Asylbewerberinnen und Asylbewerber sollen durch die neue Kampagne angesprochen werden – mit einem mehrsprachigen Flyer. Darin sind die sechs Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft unter anderem auf Serbokroatisch, arabisch und somalisch übersetzt.

«Badi-Supporter»

In den drei Freibädern der Stadt werden zudem «Badi-Supporter» unterwegs sein. Im Rahmen eines Beschäftigungsprogramms helfen die Supporter aus dem Asylbereich, Sicherheitsregeln zu vermitteln.