Jetzt ist es offiziell: Reto Nause will Stadtpräsident werden

Der Stadtberner CVP-Gemeinderat Reto Nause kandidiert bei den Wahlen im Herbst auch für das Amt des Stadtpräsidenten. Nauses Ankündigung kommt nicht unerwartet, haben doch auch die übrigen Gemeinderatsmitglieder bereits entsprechende Ambitionen angemeldet.

Reto Nause studiert Akten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Reto Nause will als Kandidat der Mitte Stadtpräsident von Bern werden. Keystone

Der Kampf um die Nachfolge von SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät wird - soviel kann man heute schon sagen - kaum im ersten Wahlgang entschieden. Nebst allen amtierenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäten schicken die Bündnisse und Parteien teilweise ganze Auswahlsendungen ins Rennen.

Das rechte Wahlbündnis sei zerbrochen, das linke beinahe, führt BDP-Grossrätin Vania Kohli vom Mitte-Bündnis am Montag vor den Medien aus. Als erstes ins Auge stechen würden die Querelen links und rechts der Mitte. Ausdruck dieser Zersplitterung sei die Kandidatenflut fürs Stadtpräsidium.

Der Kandidat aus der Mitte

Das Mitte-Bündnis mit CVP, BDP, GLP und EVP hat sich demgegenüber auf eine einzige Stadtpräsidiumskandidatur geeinigt - auf Reto Nause. Nause gehört der Stadtregierung seit acht Jahren an. Er leitet die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie. Seit vier Jahren ist er Vizestadtpräsident.