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Kindergarten und Tagesstätte Stadt Bern eröffnet ersten öffentlichen Ganztageskindergarten

Ausserhalb der obligatorischen Unterrichtszeiten können Eltern ihre Kinder kostenpflichtig betreuen lassen.

In der Kita Altenberg eröffnet die Stadt Bern am kommenden Montag ihren ersten Ganztageskindergarten. Sie bietet damit ein kombiniertes Angebot von Bildung und Kinderbetreuung an und will so einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten.

Wie Berns Direktion für Bildung, Soziales und Sport am Donnerstag bekanntgab, startet der Ganztageskindergarten mit vierzehn Kindern. Da er Teil der öffentlichen Volksschule ist, kostet der Kindergartenunterricht nichts.

Unterschiedliche Zeiten

Die Unterrichtszeit wird im Vergleich zu konventionellen Kindergärten anders organisiert. Der Besuch des Ganztageskindergartens ist vormittags von Montag bis Donnerstag obligatorisch. Zusätzlich müssen die Eltern für ihre Kinder zwei von fünf Wahlmodulen bestimmen.

Ausserhalb der obligatorischen Unterrichtszeiten können Eltern ihre Kinder im Ganztageskindergarten unter Anrechnung von Betreuungsgutscheinen kostenpflichtig betreuen lassen. Dies von Montagmorgen bis Freitagabend.

Ein interdisziplinäres Team ist für das Ganztagesbildungs- und das Betreuungsangebot zuständig. Die Kindergarten-Lehrperson ist fester Teil dieses Teams. Der Kita-Leiter und die Co-Schulleiterin des Schulstandorts Altstadt-Schosshalde tragen gemeinsam die Verantwortung für das neue Ganztagesangebot.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Ja, man will sich alles leisten können, ein Haus besitzen usw. Dafür müssen eben beide Elternteile hart arbeiten. Die Kinder müssen dann eben in die Kita. In einigen Jahren, wenn die Kindergrösser sind, sagen sie ihren Eltern (ihr habt ja nie Zeit gehabt für mich oder uns) was sagen die Eltern dann ihren Kindern? Wir taten es nur für Euch? Frau Rub hat da schon recht. Gut gibt es noch Grosseltern, welche dieses Problem erkannt und viel für ihre Enkeln tun, ihnen Geborgenheit und Liebe geben.
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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Ich frage mich, warum junge Menschen überhaupt Kinder haben wollen, wenn diese dann einfach ganztags fremdplatziert werden. Wessen Kinder sind das schlussendlich, die der Eltern oder der Betreuen? So wird die ganze Kindheit verpasst, die Nestwärme abgeschafft und der Zugehörigkeit ein Riegel vorgeschoben. Was dabei herausschaut kann man schon Heute am wild spriessenden Egoismus erkennen.
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