King Pepe macht jetzt Jazz

Musiker Simon Hari, besser bekannt als King Pepe, macht jetzt Jazz. Grund dafür sind Schallplatten aus den 1920er-Jahren.

King Pepe rasiert sich vor einer roten Tapete. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: King Pepe erfindet den Pepe-Jazz und betreibt so Musik-Wiederverwertung. zvg

King Pepe wurde mit süffisanten Texten über eingängige Popsongs bekannt. Diese erweckten jeweils den Eindruck, als habe sie der König persönlich in seiner Garage zusammengebastelt.

Simon Hari, der Mann hinter King Pepe, bleibt auf seinem neuen Album dem Basteln treu, wechselt aber die Stilrichtung. Nachdem er in einer Brockenstube auf Schallackplatten mit Jazz aus den 1920er-Jahren gestossen ist, beschliesst er diese neu zu besingen.

Anstatt mit einer Bigband ins Studio zu gehen, suchte der Musiker in diesen Jazz-Stücken nach Stellen ohne Gesang und baute sich daraus an seinem Computer die Musik für sein Album «Pepe Jazz» - eine Art Ton-Recycling also.