Lehrplan 21 soll an Berner Schulen frühestens 2017 gelten

Der Kanton Bern ist bestrebt, den Lehrplan 21 an den bernischen Schulen «sorgfältig und ruhig» einzuführen. Das betonte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver am Dienstag vor den Medien.

Bernhard Pulver im Klassenzimmer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der bernische Erziehungsdirektor Bernhard Pulver will den Schulen Zeit lassen, für die Einführung des Lehrplans 21. Keystone

Der Lehrplan solle die Lernziele an den Volksschulen der 21 Deutschschweizer Kantone vereinheitlichen, rief der bernische Erziehungsdirektor Bernhard Pulver in Erinnerung. Er sei detaillierter ausgestaltet als die bisherigen Lehrpläne. Den Lehrpersonen lasse er aber auch Freiräume, um ihre Schule zu gestalten.

Für den Kanton Bern sei der Lehrplan 21 «kein grosser Schritt», betonte Pulver. Mit dem geltenden Berner Lehrplan 95 verfüge der Kanton bereits über einen modernen, lernziel-orientierten und breit akzeptierten Lehrplan.

Im Kanton Bern geht der Lehrplan 21 bis zum 4. Oktober in die Konsultation. Die Inkraftsetzung ist auf 2017 oder 2018 vorgesehen.