Lysser Feintool mit mehr Umsatz

Der Autoindustriezulieferer Feintool hat im vergangenen Jahr vom Wachstum der globalen Automobilindustrie profitiert. Der Umsatz erhöhte sich um 1,1 Prozent auf 508,9 Millionen Franken.

Ein Handschuh liegt auf einer runden Metallkassette. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Feintool macht Feinschneidanlagen – besonders für die Automobilindustrie. Keystone

Wegen der Frankenstärke blieb vom Umsatz weniger als Reingewinn übrig. Unter dem Strich verdiente Feintool 20,1 Millionen Franken, 18,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Einbusse geht vor allem auf die kleinere Umform- und Feinschneidesparte zurück, die Pressen, Anlagen und Werkzeuge für Industriekunden herstellt. Die Sparte erzielte in Franken gerechnet tiefere Preise, weil die Rechnungsstellung in Europa vorwiegend in Euro erfolgt, wie Feintool schreibt.

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Kapitalerhöhung

Feintool plant eine mögliche Kapitalerhöhung. Mit dem Ziel, sich bietende Marktchancen schnell zu nutzen, schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vor, ein genehmigtes Kapital in Höhe von 600'000 Aktien zu schaffen.

Spezialitäten in Lyss

Bei der grösseren Teilefertigungssparte lief es hingegen besser: Dank der brummenden Branchenkonjunktur verkaufte das Segment vor allem in Europa und den USA mehr neue Produkte als im Vorjahr.

Trotzdem bekam das Unternehmen die Aufwertung des Frankens bei den Schweizer Produktionsstandorten zu spüren. In der Produktionsgesellschaft für Teile im bernischen Lyss will sich Feintool deshalb vermehrt auf Spezialitäten konzentrieren.

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