Meilenstein für die Stades de Bienne

Auf dem Bözingenfeld in Biel wurde der Grundstein gelegt für ein 200 Millionen Franken teures Stadionprojekt. Die Bauherrschaft spricht von einem «schweizweit einzigartigen Komplex».

Ein flacher Neubau auf der grünen Wiese in Biel. Modell der Stdes de Bienne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Stades de Bienne im Modell. zvg

Biels Stadtpräsident Erich Fehr sprach an der Grundsteinlegung von einem «wichtigen Meilenstein» in Biels Geschichte. Der Stadionkomplex werde als erste Anlage in der Schweiz Fussball und Eishockey unter einem Dach vereinen, sagte Fehr laut einer Mitteilung der Totalunternehmerin HRS Real Estate AG weiter.

Diese realisiert die Sportstadien mit kommerzieller Mantelnutzung als sogenanntes PPP-Projekt (Public Private Partnership) zusammen mit der Stadt.

Lange Vorgeschichte

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Auf dem Bözingenfeld entstehen ein Eishockeystadion für 7000 Zuschauer, eine Curlinghalle und ein UEFA-taugliches, erweiterbares Fussballstadion für 5200 Besucher. Diese Teile der Anlage sollen im Sommer 2015 eingeweiht werden. Die Eröffnung der Fachmärkte im Mantelteil ist für Frühling 2015 vorgesehen. Insgesamt bestünden für über 50 Prozent der Fläche im Mantelteil Zusagen, heisst es.

Die Planung für die Stades de Bienne begann im Jahr 2006. Anfang 2012 stand das Projekt auf Messers Schneide, als die Stadtregierung aus dem Baurechtsvertrag mit der Investorenfirma Alstone ausstieg.

Diese sollte das Geld für den Bau der Geschäftsflächen beisteuern. Im Sommer 2012 gab aber HRS bekannt, das Projekt allein durchzuziehen. Im vergangenen Dezember begannen die Bauarbeiten mit dem ersten Spatenstich.