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Nach der Tram-Abstimmung Möchte die Stadt Bern mehr zu sagen haben?

Das Tram Bern-Ostermundigen ist ein Projekt des Kantons Bern. Und da hätte die Stadt Bern gerne mehr zu sagen, sei es beim Bau oder beim Zeitplan. Diesen Eindruck hinterliessen zumindest die Reaktionen des Gemeinderates nach dem Urnengang am Sonntag. Reibt es da womöglich einmal mehr zwischen der Hauptstadt und dem Kanton? Etwa so, wie man es im Verhältnis zwischen Stadt und Land zuweilen gewohnt ist?

Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern.
Legende: Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern. Keystone

«Es ist ein Gemeinschaftswerk, das der Kanton führt. Bern könnte dieses Tram nicht alleine bauen», antwortet Stadtpräsident Alec von Graffenried. «Das sind bewährte Abläufe, wir fühlen uns beim Kanton gut aufgehoben.»

Allerdings bestreitet der Stadtpräsident nicht, dass Bern seine Standpunkte beim Kanton Bern immer wieder einbringen müsse. Die Stadt habe eigene Fragestellungen und Bedürfnisse. «Unsere Projekte kosten mehr als andere. Aber wir übernehmen auch mehr Aufgaben. Und wir leisten mehr an die Wirtschaftskraft», argumentiert Alec von Graffenried.

Die Botschaft geht nicht nur an die Kantonsregierung und das Parlament, sondern durchaus auch ans Land, das städtischen Infrastruktur-Projekten oft ablehnend gegenübersteht.

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