«Nach einer Viertelstunde im Garten geht es mir wieder gut»

Eva Bruhin ist Psychologin und Gartendesignerin. Sie gestaltet mit den Gärten «etwas sehr Privates bei den Leuten», sagt sie. Da helfe ihr ein feines Gespür. Ihr selber geben Zeiten in Gärten, Wäldern oder Parkanlagen viel.

Eva Bruhin in ihrem alten Garten in Bern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Eva Bruhin in ihrem alten Garten in Bern. SRF

«Ich möchte kein grosses Haus. Aber einen Park.» Das sagte Eva Bruhin als Kind zu ihrer Mutter, einer Engländerin. Die Familie besuchte damals oft alte Gartenanlagen in England. Bis Eva Bruhin die Gartengestaltung zum Beruf machte, vergingen aber noch einige Jahre.

Zuerst studierte sie Psychologie. «Aus Interesse am Menschen, aus Freude am Kontakt mit Menschen.» Ein paar Jahre arbeitete Eva Bruhin als Psychologin, dann meldete sich das Kreative in ihr. Sie absolvierte in London die Ausbildung zur Garten- und Landschaftsdesignerin.

Psychologie und Gartendesign liessen sich gut verbinden, sagt Eva Bruhin. Zum Einen im Kontakt mit den Kunden - beim Herausfinden, was für eine Persönlichkeit da steht, welche  Bedürfnisse die Person hat. Zum Andern brauche es für die Gestaltung eines Gartens auch ein feines Gespür.

Eva Bruhin findet in Gärten Ruhe, Zufriedenheit, Glück. Und wenn es ihr einmal nicht gut gehe, müsse sie nur spazieren gehen, in einen Wald, einen Park oder in ihren Garten. «Dann ist in einer Viertelstunde alles verflogen.»