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Bern Freiburg Wallis Networking für Firmengründer mit Migrationshintergrund

Migrantinnen und Migranten, die ein Unternehmen gründen, fehlt es häufig an Informationen und einem soliden Netzwerk. Das will die Stadt Bern mit Informations- und Netzwerkanlässen für Firmengründer mit Migrationshintergrund ändern.

Menschen an einem Tisch mit Informationsbroschüren in der Hand.
Legende: Ausländische Firmengründer in der Stadt Bern sollen besser informiert und vernetzt sein. ZVG KI

Eine Untersuchung des Kompetenzzentrums Integration der Stadt Bern hat gezeigt, dass immer mehr Migrantinnen und Migranten ihre eigene Firma gründen. «Ein grosser Teil der Migranten sind sehr initiative Leute», sagt Itziar Marañón vom Kompetenzzentrum Integration. «Wenn man von einem Land ins andere migriert, braucht man Initiative.» Ausserdem würden viele gut qualifizierte Migrantinnen und Migranten keine Stelle finden, die ihnen entspricht.

Vielen ausländischen Firmengründerinnen und -gründern fehlt es aber auch an Informationen und einem Netzwerk. «Viele sind nicht hier aufgewachsen, sie wissen nicht an, wen sie sich wenden sollen und haben kaum Möglichkeiten zum Austausch», sagt Itziar Marañón.

Daher will nun die Stadt Informations- und Vernetzungsanlässe organisieren. Da sollen sich die KMU-Inhaberinnen und -Inhaber mit Migrationshintergrund untereinander, aber auch mit anderen lokalen Firmen und Wirtschaftsverbänden austauschen können. Für Herbst und Winter seien zwei solche Anlässe geplant, sagt Itziar Marañón. Wenn diese auf Anklang stiessen, könne man das Angebot weiter ausbauen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Die Stadt Bern tut wirklich alles für Migranten! Man könnte sich überlegen, einmal den roten Pass absichtlich zu entsorgen, sich als Asylbewerber zu melden und dann in einigen Jahren (Dank der Hilfe der nur noch ausländerfreundlichen Gutmenschen) bald ein eigenes Geschäft eröffnen (die meisten Eingewanderten wollen ein "Laden" eröffnen und wenn möglich ihre eigenen kulturellen Produkte verkaufen!)! Ja, ich weis: Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Wie war es doch in den 30iger Jahren?
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Sehr gut, endlich mal positive Nachrichten aus der Politik! Ma n muss die Sachen aktiv angehen. In der Schweiz reagieren wir oft lieber als agieren. Viel Positives von dem wir heute Profitieren sind meist der Energie & Kraft einzelner Macher geschuldet. Wir als Gemeinschaft & Staat sind da eher auf der Destruktiven Seite!
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