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Bern Freiburg Wallis Neuauflage des «Jahrhundertspiels» der Berner Young Boys

14. April 1959: YB spielt im Europapokal der Landesmeister gegen Stade Reims. Noch heute erinnern sich YB-Treue gerne daran. Am Freitagabend kommts zur Neuauflage.

YB erreichte im Frühling 1959 als erste Schweizer Mannschaft das Halbfinal des Europapokals der Landesmeister, heute Champions League. Das Interesse an diesem Spiel war riesig. «Tout Berne» wollte damals dabei sein. «Noch vor Anpfiff war das Spiel bereits ein Mythos», sagt Charles Beuret. Der ehemalige Sportjournalist und YB-Medienchef war als 14-jähriger Bub als Zuschauer am Spiel.

«Die Menschenmasse machte mir enormen Eindruck.» Über 60‘000 Zuschauer waren im Stadion, das alte Wankdorf heillos überfüllt. «Abschrankungen wurden eingedrückt», erinnert sich Beuret. «Es war gefährlich. Ein solch überfülltes Stadion wäre heute bestimmt verboten.»

Gerade wegen der Zuschauermenge gilt das Spiel noch heute als das YB-Spiel des Jahrhunderts. Die Berner gewannen 1:0, wobei der Sieg noch höher ausgefallen wäre, wenn es nicht einige umstrittene Entscheide des Schiedsrichters gegeben hätte.

Das Rückspiel in Frankreich verlor YB jedoch 0:3 und verpasste es, in den Final einzuziehen. Trotzdem: Die Berner konnten beste Eigenwerbung betreiben. Charles Beuret meint: «Ab dieser Zeit begannen sich die Berner so richtig mit ihrem Club zu identifizieren.»

Neuauflage endet torlos

55 Jahre nach dem legendären Spiel traf YB am Freitagabend erneut auf Stade Reims. Das Testspiel auf dem Sportplatz Liebefeld in Köniz endete vor rund 800 Zuschauern torlos 0:0.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rudolf Mosimann, 3823 Wengen
    @Charles Beuret: Das Spiel war vor 54 Jahren. 70000 Zuschauer waren es, das stimmt! Wenn ich aber heute von allen 64- bis 74-jährigen höre (also damals zwischen 10 und 20 Jahre alt), dass sie am Spiel gewesen seien und dabei das Spiel kommentieren, als wäre es vorgestern gewesen, muss ich doch Schmunzeln. Wo sind denn unsere Väter gebleiben? Sind wir alle ins Stadion geschlichen, und das ohne Sackgeld, ohne Pausenbrot und ohne Ticket. Oder waren etwa 140000 im Stadion? Gruss nach Bern.
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