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Bern Freiburg Wallis Neue Überschwemmungen im Kanton Bern nach starkem Regen

Nach den Gewittern in der Nacht auf Montag sind im Kanton Bern mehrere Verkehrsverbindungen unterbrochen. Zahlreiche Hauptstrassen in der Region Gürbe- und Aaretal mussten am Montagmorgen gesperrt werden. Die Züge zwischen Bern und Luzern verkehren wieder nach Fahrplan.

Legende: Video Neue Überschwemmungen im Kanton Bern abspielen. Laufzeit 0:39 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 11.08.2014.

Betroffen waren nach Angaben der SBB die Bahnstrecke Bern-Luzern bei Tägertschi und die Züge der S-Bahn-Linie 2. Die Bahnstrecke Bern-Luzern ist mittlerweile für den Fern- und Nahverkehr wieder beschränkt befahrbar. Am Mittag sollte sich die Situation nach Angaben der SBB normalisieren. Zwischen den genannten Ortschaften war am Montagmorgen ein Bach über die Ufer getreten, so dass die SBB die Bahnstrecke vorsorglich unterbrach.

Auch mehrere Strassen im Gürbetal und im Gantrischgebiet sind unpassierbar. Nach Angaben des TCS ist dort wegen der Gefahr eines Erdrutsches die Hauptstrasse zwischen Kirchenthurnen und Mühlethurnen gesperrt. Ebenfalls geschlossen ist die Strasse Kirchenthurnen-Schwarzenburg bei Helgisried und die Strasse von Riggisberg nach Spiez bei Burgistein. Auch die Strasse über den Gurnigelpasss ist bei Sangernboden unterbrochen.

In Thun fielen in der Nacht auf Montag 33 Liter Wasser pro Quadratmeter. Noch mehr waren es am Napf mit 42 Litern pro Quadratmeter.

Die Kantonspolizei verzeichnete zwischen Sonntagabend und Montag 10 Uhr rund 100 Meldungen zu Störungen oder Schadenereignisssen. 90 davon kamen aus dem Gürbetal, dem Aaretal und dem Emmental. Verletzt wurde niemand.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Das ist nicht mehr normal! Auch bei uns schüttete es heute vormittag wie aus Kübeln. Und jetzt schüttet es - nach einer kurzen Pause - schon wieder. Nein, das ist nicht mehr normal. So einen Sommer habe ich noch nie erlebt. Im Gegensatz zu den bedauernswerten Aare- und Gürbetaler geht es ums zwar noch gut. Die Hoffnung auf trockene August- und Septembertage stirbt zuletzt.
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