Zum Inhalt springen

Bieler Markt zieht um Nutzungskonflikte zwischen Ladenbesitzern und Standbetreibern

Der Bieler Gemeinderat hat beschlossen, Biels Wochen- und Monatsmärkte versuchsweise für ein Jahr auf dem Neumarktplatz durchzuführen. Er will damit diesem Platz seine historische Rolle zurückgeben und ihn beleben.

Markstände in schmaler Gasse.
Legende: Nidaugasse Biel: Zu schmal für einen Markt. Keystone

Voraussichtlich gegen Ende März werden die beiden Märkte, welche bisher auf der Nidaugasse stattfanden, auf den Neumarktplatz verschoben.

Es habe in der Vergangenheit Nutzungskonflikte zwischen den Ladenbesitzern und den Standbetreibern gegeben, sagte Biels zuständiger Gemeinderat Beat Feurer zu einer entsprechenden Medienmitteilung. In der schmalen Nidaugasse hätten die Standbesitzer der engen Verhältnisse wegen die Stände nahe vor den Läden aufgestellt. «Damit haben sie die Schaufenster verdeckt, was die Ladenbesitzer verärgert hat», so Feurer. Mit dem Entscheid, den Markt auf den Neumarktplatz zu verlegen, wolle man die Identität der Nidaugasse als Einkaufsmeile stärken.

Den alten Marktplatz neu beleben

Mit der Massnahme will der Bieler Gemeinderat zugleich auch den Neumarktplatz beleben und wieder seiner historischen Bestimmung zuführen. In der Vergangenheit diente der Neumarktplatz vor allem als Ort zur Durchführung von Viehmärkten, Gemüse- und Früchtemärkten.

Die Bieler Wochenmärkte finden zwischen Januar und November jeden Samstag statt, die Monatsmärkte jeden zweiten Donnerstag zwischen März und November. Ende Jahr will der Bieler Gemeinderat den Versuch einer Auswertung unterziehen.

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer Biel etwas näher kennt und vorallem, wer obiges Bild genau betrachtet, glaubt schnell einmal, er befinde sich in einem südafrikanischen Basar und nicht in der Seelandmetropole! Dass sich diese enorme "Veränderung" nun auch in Streitigkeiten zwischen Ladenbesitzern und Standbetreibern bemerkbar macht, überrascht niemand! Nun, das müsse so sein und mache eben die "Stadt der Zukunft" zu einer multikulturellen Vielfalt und Offenheit, erklären uns die "Guten"! Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen