Östliches Berner Oberland setzt sich ambitionierte Energieziele

Das östliche Berner Oberland will im Jahr 2035 rund 80 Prozent des Stromverbrauchs aus einheimischen erneuerbaren Trägern oder Abfällen decken. Und auch massiv Strom sparen.

Die Ziele der Region östliches Berner Oberland sind ehrgeizig: Der grösste Teil des Stroms soll durch hiesige Energieträger produziert werden. Und der Bedarf in öffentlichen Gebäuden soll 2035 sogar zu hundert Prozent aus einheimischen und erneuerbaren Energieträgern stammen. Dieses Ziel setzt sich die Region im neuen regionalen Energierichtplan.

Turbinen in einer grossen Halle. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Region will auch in Zukunft auf die Kraftwerke Oberhasli setzen. Keystone

Die Ziele seien verglichen mit anderen Regionen ein ambitioniertes Ziel, sagte der externe Projektleiter Bruno Hoesli. Die 28 in der Regionalkonferenz Oberland Ost zusammengeschlossenen Gemeinden haben sich weitere Ziele gesetzt: So soll etwa der Gesamtstromverbrauch in der Region 2035 um 17 Prozent tiefer sein als im Jahr 2010.

Die Regionalkonferenz gibt den Energierichtplan nun bis zum 3. Januar in eine öffentliche Mitwirkung. Interessierte können ihre Meinung kundtun.

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