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Legende: Audio Wenn das Geld für die Krankenkasse nicht reicht, springt Fri-Santé ein abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 21.01.2019.
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Ohne Geld und Krankenkasse Immer häufiger muss in Freiburg Fri-Santé in die Bresche springen

Zuerst waren es Sans-Papiers und Ausländer. Doch auch immer mehr Schweizer können sich den Arzt nicht mehr leisten.

Die gratis Beratungen und medizinischen Behandlungen waren anfänglich vor allem für Menschen gedacht, die sich illegal in Freiburg aufhielten. Seit 15 Jahren gibt es nun schon den Verein Fri-Santé.

Dankbar für das Angebot

Und dessen Direktorin Madeleine Christinaz hat festgestellt: «Heute kommen immer mehr Schweizer.» Aber auch Ausländerinnen und Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung, sind froh um das Angebot.

Fri-Santé 2017 in Zahlen

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  • 219 Patientinnen und Patienten
  • 1027 Sprechstunden
  • 667 medizinische Sprechstunden
  • 61 Sprechstunden für Zahnpflege
  • 360 Sozialberatungen
  • 364 Stunden Freiwilligenarbeit

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenkasse mehr leisten. Bei einer Krankheit übernimmt in solchen Fällen niemand die Kosten. Viele hätten zu hohe Franchisen und kein Geld, um diese bezahlen zu können, erklärt Madeleine Christinaz. Die Folge: Die Ärztinnen und Ärzte verweigern die Behandlung.

In solchen Fällen springt Fri-Santé ein und versucht die Leute wieder ins Gesundheitsnetz zu integrieren. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Freiburg unterstützt den Verein finanziell.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr; liec)

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub  (ehb)
    Welches Armutszeugnis für die angeblich so reiche Schweiz, eine beliebte Darstellung unserer Politiker. Leider geht auch hier die Rechnung nicht auf. Reich ist ein minimaler Prozentsatz der Einwohner (sind oft nicht mal Schweizer), der Rest sind Lohnempfänger und Rentner, welche einen viel zu hohen Anteil ihres Einkommens für die Krankenkasse einsetzen müssen. Wen wunderts, wenn die Verbitterung wächst.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    "Ohne Geld und Krankenkasse"! Immer mehr solche Leute belasten unser teures Gesundheitswesen! Jene Leute, die alt wurden oder werden sind die grössten Verlierer in dieser Entwicklung! Diese Menschen die 50-70 Jahre lang jeden Monat ihre Krankenkasse -Prämie bezahlten werden nun kritisiert, dass sie immer älter oder ärmer werden. Dass jeder Eindringling und neuer Migrant oder Nachzügler vom 1. Tag an die gleiche med. Betreuung erhält, ohne je einen Franken einbezahlt zu haben, wird tabuisiert!
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Dann seht endlich zu, dass die rechten Parteien, vor allem die SVP ihre Politik durchbringen kann. Alles wäre billiger und vor allem müssten wir nicht immer mehr "Sans Papiers" unterhalten. Leider sehen die Linken nicht ein, dass mit der Politik der SVP besser Ordnung gemacht werden könnte und es unseren "Armen" viel besser gehen würde, da wir dafür sind unserer Bevölkerung zu helfen +nicht "dem Ausland". Wenn auch die CVP wieder für uns Schweizer arbeiten würde, gäbe es mehr Ordnung +Respekt.
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    1. Antwort von Bettina Wyler  (BeWy)
      Ich weiss echt nicht, warum einige Menschen meinen, die SVP stehe für die Armen ein. Die SVP ist und bleibt eine Partei, die alles daran setzt, dass die Reichen reich bleiben auf Kosten der Armen. Warum sonst sind die stets für Steuererleichterungen der Reichsten, um die dadurch entstandenden Ausfälle dann durch Kürzungen der Sozialleistungen wie auch des Gesundheitswesens (Prämienverbilligungen etc.!) zu kompensieren?
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