Philippe Cornu: Wie die Musik in sein Leben kam

Der 54jährige Berner Konzertveranstalter Philippe Cornu ist seit 23 Jahren an der Organisation des Gurtenfestivals beteiligt. Seit 14 Jahren ist er der Chef. Die 30. Ausgabe des Festivals auf dem Berner Hausberg geht er nach wie vor voller Leidenschaft an.

Der Organisator des Gurtenfestivals Philippe Cornu im blauen Festival-T-Shirt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Philippe Cornu: «In der Berner Mundart-Rockfamilie sind wir alle miteinander gross geworden.» SRF

«Ich fühle mich gleich jung, wie unser Publikum», sagt Gurtenfestival-Macher Philippe Cornu gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Trotz grosser Altersdifferenz zwischen dem Festival-Chef und der Mehrheit der Besucher. «Unser Publikum zwingt uns dazu, jung zu bleiben», sagt er.

«Wir versuchen, das Festival Jahr für Jahr besser zu machen», sagt Cornu, der als Programmmacher im Berner Bierhübeli, im Stade de Suisse oder auch am Schwingfest Akzente setzt. Leidenschaft und Herzblut sei auch bei Auftragsarbeiten mit von der Partie.

Der Sohn eines Psychiaters in der Berner Waldau verlebte eine inspirierende Jugend auf dem Areal der psychiatrischen Anstalt. Die Eltern erzogen Cornu zu einer offenen Persönlichkeit. Und sie liessen ihn ziehen, wenn er in der nahestehenden Festhalle in den 70er-Jahren zum ersten Mal mit den grossen internationalen Bands in Berührung kam. Diese Erlebnisse haben uns extrem geprägt, sagt Regionaljournal-Sonntagsgast Philippe Cornu.

Im Gespräch äussert er sich zu unternehmerischen Höhen und Tiefen in seiner Branche, zu Stars und deren Allüren und darüber, welchen Stellenwert Musik in seinem Familienleben hat.