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Bern Freiburg Wallis Private Spitex-Anbieter wehren sich

Private Spitex-Anbieter kritisieren die Kampagne des Spitex-Verbands Kanton Bern. Die öffentliche Spitex-Organisation profiliert sich in einer Kampagne als «Original». Das stört die Privaten.

Private gegen Öffentliche: Hahnenkampf der Spitex-Anbietern im Kanton Bern
Legende: Private Spitex-Anbieter wehren sich gegen die Informationskampagne der öffentlichen Spitex im Kanton Bern. Keystone

Wenn der öffentliche Spitex-Verband des Kantons Bern sagt, er sei das «Original», dann suggeriere dies, die privaten Spitexanbieter seien eine «schlechte Kopie». Dies stört die privaten Spitex-Anbieter, wie sie am Mittwoch mitteilen.

Private und öffentliche Spitexanbieter stünden gleichwertig da. Sie würden sich grundsätzlich nicht gross voneinaner unterscheiden. Und für den Patienten ändere sich nichts. Der Name «Spitex» ist aus Sicht des Verbands der privaten Spitex-Organisationen ein sogenannter Gattungsbegriff. Dieser könne markenrechtlich nicht geschützt werden, sagt Verbands-Geschäftsführer Marcel Durst.

Durst plädiert dafür, dass sich die Anbieter von Spitex-Dienstleistungen - private wie öffentliche - auf ihre gemeinsamen Ziele konzentrieren: nämlich den wachsenden Bedürfnissen nach spitalexternen, ambulanten Pflegedienstleistungen nachzukommen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Meyer, Dottikon
    Wenn diese Kampagne als Angriff gemeint ist, disqualifiziert sich jeder, der sie unterstützt als unglaubwürdig (Mensch im Mittelpunkt), weil er nur marktwirtschaftliche Ziele verfolgt (sprich Aufträge ergattern) und bestätigt die Meinung, dass die privaten Spitexen noch immer eine soziale Dienstleistung im Sinne des Patienten anbieten und erbringen, aber im Rahmen der Vorgaben (dieselben für alle Spitexen, ob öffentlich oder privat), denn sonst bekommen sie keine Betriebsbewilligung.
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