«Pro Fribourg» übergibt sein Archiv dem Kanton

Der Kanton Freiburg hat eine historisch wertvolle Schenkung erhalten: Die Vereinigung «Pro Fribourg» hat dem Kanton rund 15'000 Dokumente - vor allem Fotos - aus dem 19. und 20. Jahrhundert überlassen.

Eine alte Schwarz-weiss-Fotografie der Freiburger Unterstadt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Neiglen-Strasse in der Freiburger Unterstadt, undatierte Aufnahme. KUB Freiburg, Fonds Pro Freiburg / Bourgarel

Im Archiv von «Pro Fribourg» sind auch rund 1800 Bücher, welche ebenfalls in den Besitz des Kantons gelangen. Dieser hat sich im Gegenzug verpflichtet, das Archiv zu inventarisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie es in einer Mitteilung heisst, bilde dieses Archiv das architektonische, künstlerische und kulturelle Erbe des Kantons Freiburg sehr gut ab. «Der Fonds ermöglicht einen Einblick in den Alltag der Freiburger, ihre Freizeitbeschäftigungen und Traditionen.»

Eine bedeutende Postkartensammlung gebe zudem Informationen über die Entwicklung der Freiburger Örtlichkeiten und Landschaften.

51 Jahre für das Kulturerbe

Der Verein «Pro Fribourg» wurde 1964 von Gérard Bourgarel (1931-2012) gegründet. Seine Aktionen konzentrieren sich vornehmlich auf die Verteidigung des Kulturerbes. Zu Beginn war der Verein in der Stadt Freiburg tätig, hat sich aber danach Themen zugewandt, die den ganzen Kanton betreffen. Er zählt heute 2100 Mitglieder.