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Bern Freiburg Wallis Rote Zahlen drohen: Kanton Freiburg zapft Reserven an

Dem Kanton droht nächstes Jahr ein Verlust von 150 Millionen Franken. Ein ausgeglichenes Budget 2016 war nur durch den Griff in die Reserven möglich.

Georges Godel im Portrait.
Legende: Georges Godel muss das Spartruckli öffnen. SRF

Nachdem sich die Finanzlage des Kantons dank einem umfassenden Sparpaket 2013 etwas entspannt hatte, drohen nun bereits wieder rote Zahlen. Hauptgrund ist das neue Schulgesetz, welches die Kosten zwischen dem Kanton und den Gemeinden neu verteilt.

Der Kanton muss 21 Millionen Franken mehr bezahlen als bisher.
Autor: Georges GodelFinanzdirektor Kanton Freiburg

Insgesamt fehlen dem Kanton Freiburg rund 150 Millionen Franken, um ein ausgeglichenes Budget 2016 vorlegen zu können. Restriktive Massnahmen wie der Verzicht auf die Schaffung neuer Stellen oder eine Plafonierung des Betriebsaufwands können einen Teil davon kompensieren, aber nicht alles.

Der Kanton musste sich auch beim Eigenkapital bedienen, um keinen Verlust zu budgetieren. «Das ist aber mittelfristig keine Lösung, neue Sparmassnahmen sind unausweichlich», so Georges Godel.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Michel (Mosses01)
    Mir graut schon jetzt vor dem kommenden Steuerregime - die vielen Zuzüger verursachen enorme Kosten (Schule, ÖV, Service Publique, etc.) die sie nie und nimmer mit den kläglichen Steuern durch "ihre" erbrachte Arbeitsleistung decken können - armes Freiburg!
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