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Bern Freiburg Wallis Sailbox bringt frischen Wind auf die Schweizer Seen

Das Sharing-Unternehmen Sailbox ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Es bietet auf Schweizer Seen Yachten zum Verleih an - überall dasselbe Modell, so dass die Mitglieder mit möglichst wenig Aufwand und zu relativ geringen Kosten Segeln können.

Besonders stolz ist Simon Brügger auf die neuen Sailbox-Standplätze in Sisikon, dem Seglermekka am Urnersee, und in Locarno am Lago Maggiore. Vor acht Jahren hat der Olympiasegler das Segelboot-Sharing-Unternehmen gemeinsam mit dem damaligen Leistungssportchef von Swiss Sailing, Olivier Lüthold, gegründet. In den letzten drei Jahren konnten sie die Mitgliederzahl auf 1100 verdoppeln, ebenso verdoppelt haben sie die Anzahl Yachten auf 27.

Auf allen 13 Seen, auf denen Sailbox präsent ist, steht dasselbe Yacht-Modell. Die «Mocean» wurde extra für das Segelboot-Sharing entwickelt. «Die Yacht ist einfach zu bedienen, so dass die Mitglieder in wenigen Minuten auf dem See sein können», sagt Simon Brügger.

2500 Mitglieder und über 70 Boote

Er will mit Sailbox das Segeln einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich machen. Reserviert werden die Boote wie beim Mobility-Car-Sharing übers Internet. Die Mitglieder besitzen die Yachten also nicht selber, dafür haben sie mit dem Unterhalt nichts zu tun.

Entwickelt hat das Segelboot-Sharing in der Schweiz die Genossenschaft Sailcom. Sie ist nach wie vor grösser als Sailbox, hat rund 2500 Mitglieder und über 70 Boote. Die Boote sind allerdings nicht alle gleich, ein Teil davon ist auch im Besitz von Privaten, die sie zur Verfügung stellen. Die beiden Unternehmen sind gleichzeitig Konkurrenz und Partner. Sailbox benutzt das Reservationssystem von Sailcom.

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