EPFL-Campus im Wallis Schritt vorwärts beim Ausbau des ETH-Campus in Sitten

Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne und der Kanton Wallis haben eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Damit rückt der ETH-Campus in Sitten ein Stück näher. In Sitten soll dereinst ein Zentrum für Spitzenforschung im Bereich alpine und extreme Umgebungen entstehen.

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Bildlegende: Am Standort der ETH Lausanne in Sitten sollen bald mehr als doppelt so viele Forscherinnen und Forscher arbeiten. Silvia Graber/SRF

Die Grundsatzvereinbarung zwischen dem Kanton Wallis und des designierten Präsidenten der ETH Lausanne hält fest, wie es weitergeht mit dem Ausbau des Campus in Sitten.

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Swiss Polar Institute

In Sitten soll auch das Swiss Polar Institute angesiedelt werden. Es beschäftigt sich mit Fragen rund um Gletscher und Klima. Ziel ist es, die Forschungen im Bereich der extremen und alpinen Umgebungen zu bündeln. Es wird im Wallis angesiedelt, um eine Verbindung zwischen den hohen Breitengraden (Arktis und Antarktis) und den Alpen herzustellen.

Zurzeit arbeiten rund 150 Personen am ETH-Campus in Sitten. Diese Zahl soll mit dem Ausbau des Standorts mehr als verdoppelt werden. Entsprechend ist in der Nähe des Bahnhofs ein neues Gebäude geplant. Wie die Walliser Regierung in einer Mitteilung schreibt, wird der vom Walliser Grossen Rat im Jahr 2013 gewährte Kredit dabei eingehalten.

Die ETH Lausanne wird bis zu sechs Lehrstühle mehr finanzieren als ursprünglich geplant. Damit wird der Campus im Wallis schlussendlich bis zu 17 Lehrstühle zählen.

«  Die ersten vier Jahre im Wallis waren eine Erfolgsgeschichte. »

Martin Vetterli
Designierter Präsident der ETH Lausanne

«Die ersten vier Jahre im Wallis waren eine Erfolgsgeschichte», sagt Martin Vetterli, ab Januar 2017 neuer Präsident der ETH Lausanne. Man wolle nun dort weitermachen – und zwar in grösserem Umfang als ursprünglich geplant.