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Bern Freiburg Wallis Sechs Jugendliche aus Jugendheim in Prêles entwichen

Die Kantonspolizei Bern fasste zwei von ihnen noch am gleichen Abend. Vier sind weiterhin auf freiem Fuss. Für die Öffentlichkeit besteht laut den Behörden keine Gefahr.

Legende: Video Sechs Jugendliche aus Jugendheim in Prêles entwichen abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 02.09.2015.

Die sechs Jugendlichen hatten nach dem Abendessen in ihrer Wohngruppe die beiden anwesenden Sozialpädagogen überwältigt. Dabei seien sie verletzt worden, sagt Thomas Freytag, Vorsteher des Amtes für Freiheitsentzug und Betreuung des Kantons Bern. Anschliessend flüchteten die Jugendlichen zu Fuss in Richtung La Neuveville am Bielersee.

Die Jugendlichen seien alle zwischen 16 und 17 Jahren alt und seien aus unterschiedliechen Gründen ins Jugendheim Prêles eingewiesen worden - zivilrechtliche und strafrechtliche, so Thomas Freytag weiter.

Gegen 22.30 Uhr fasste die Berner Kantonspolizei zwei der Jugendlichen am Bahnhof Biel. Vier Jugendliche waren am Mittwoch noch flüchtig.

Die Behörden rechnen damit, dass die vier in den nächsten Tagen angehalten werden können. Von ihnen gehe auch keine Gefahr aus. Das lasse sich aufgrund der Dossier der sechs Jugendlichen festhalten, sagt Thomas Freytag weiter. «Wir haben ja die Jugendlichen bei uns im Jugendheim kennengelernt.»

Das Heim

In Prêles befindet sich das grösste Erziehungsheim für männliche Jugendliche in der Schweiz. Es verfügt über ein internes Beschäftigungs- und Ausbildungsangebot und bietet Platz für 70 Insassen, die von den Strafverfolgungsbehörden in die Institution eingewiesen werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Immer diese Vertuschungen. Wenn man uns ein Bild dieser Jugendlichen zeigen würde, hätte man sie schon lange zurückgebracht. Handelt es sich wohl um Abkömmlinge bekannter Politiker oder Multis? Mittelklasse-Familien aus der SVP würden bestimmt nicht verschont. Ich bin SVP und Einsprecherin gegen das riesen Projekt Gwatt-Zentrum (Delta-Park). Ohne meine Erlaubnis hat die Presse von Anfang an meinen Namen und manchmal auch meine Adresse, vorzugsweise in der "Headline", in der Zeitung gedruckt.
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    1. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Roe: das letzte was passieren darf, ist das SVP Mittelklasse-Familien verschont werden, wenn ihr Nachwuchs sich nicht Regelkonform verhält. Sie schreien ja ständig nach Law und Order. Das hat man halt dann davon. Was hierzu auffällt und gesagt sein muss: wer austeilt sollte im selben Mass auch einstecken können. Überhaupt: in laufenden Verfahren werden hierzulande kaum je Namen auf Vorrat genannt. Sie sehen wie ihre Partei-Vorderen überall Gespenster.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Entweder sind die Insassen so clever, oder die Gefängnisse sind zu wenig gesichert.
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Die Führung von Prêles wurde entlassen, die Jugenlichen überwältigen zwei Betreuer und flüchten. Was ist das für einen unorganisierten Betrieb, welcher pro Jugenlicher bis Fr. 700.- / Tag kostet (je nach Massnahme). Wie steht es mit der obersten Führung? Sicherheitsdispositiv gleich null.
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