SMS und Megafon für Sicherheit am Thunfest

Dieses Jahr findet wieder ein Thunfest statt. Die Organisatoren rechnen mit 100'000 Besucher. Die Massen gilt es sicher durch die Innenstadt zu lenken.

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Bildlegende: Am Thunfest wird es jeweils eng - so wie hier 2013. zvg/Manuel Lopez

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Wieder ein Thunfest

2014 wurde das Thunfest wenige Wochen vor der Durchführung abgesagt – vor allem wegen Uneinigkeiten mit der Stadt und finanziellen Schwierigkeiten. Dieses Jahr verzichten die Organisatoren erstmals auf Eintrittsgebühren. Mit Fest-Humpen, Fest-Plaketten und mehr Sponsoring versuchen sie, ein ausgeglichenes Festbudget zu erreichen.

Die Gassen der Thuner Innenstadt sind eng, die Plätze klein. Doch genau hier findet am Wochenende das Thunfest statt. Mehrere zehntausend Besucher werden jeden Abend feiern, 100‘000 sollen es übers ganze Wochenende sein. Eine Massenpanik wäre verheerend.

Die Organisatoren versuchen mit sogenanntem «Crowd Management» den Massen Heer zu werden und allzu grosse Menschenansammlungen zu verhindern. «Die Planung beginnt schon sehr früh», sagt Mediensprecher Marco Zysset. «Wir schauen, dass gleichzeitig an verschiedenen Orten in der Stadt etwas läuft, damit sich die Menschen verteilen.»

Das Thunfest bietet auch einen kostenlosen SMS-Service an. Die Organisatoren informieren via Mobiltelefon über zu grosse Menschenansammlungen und eventuell kurzfristig gesperrte Plätze.

Zudem könnten die Besucher auch via Megafon informiert werden. Die Organisatoren arbeiten auch eng mit den Behörden, der Polizei, Feuerwehr und Sanität zusammen. Über das ganze Stadtgebiet sind Sicherheitsleute verteilt, welche vor zu grossen Menschenansammlungen warnen könnten.