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Bern Freiburg Wallis Stadt Bern will in Schulhäuser investieren

Die Berner Stadtregierung rechnet für 2017 mit einem Überschuss von fast 11 Millionen Franken. Dieser soll für die dringende Sanierung von Schulbauten eingesetzt werden. Der Gemeinderat plant eine Spezialfinanzierung.

Schulhaus mit Schulhausplatz
Legende: Das Schulhaus Munzinger im Fischermätteliquartier wurde eben erst saniert. zvg

Es sind gute Nachrichten: Die Stadt Bern erwartet für 2017 einen Überschuss. Der Voranschlag rechnet für das kommende Jahr mit einem Aufwand von rund 1,181 Milliarden Franken und einem Ertrag von rund 1,192 Milliarden Franken. Der Ertragsüberschuss von 10,926 Millionen Franken soll durch Ausgabendisziplin und ein moderates Einnahmenwachstum realisiert werden, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Die budgetierten Steuererträge liegen im Rahmen von 2015. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt deutlich besser gewirtschaftet als ursprünglich budgetiert. 2015 resultierte gar ein Überschuss von 63,7 Millionen Franken.

Wegen des Sanierungsstaus bei den städtischen Bauten will die Stadt Bern in den nächsten Jahren massiv investieren und dabei ab 2018 auch Defizite in Kauf nehmen. Auf Steuererhöhungen, wie sie die Bürgerlichen seit Jahren verlangen, will der Gemeinderat vorläufig verzichten.

Insgesamt sollen 2017 65,9 Mio. Franken in die Sanierung von Schulbauten fliessen. Die 21 Projekte betreffen die Volksschulen Manuel, Schwabgut, Lorraine, Stapfenacker und Wankdorf. Die geplante Spezialfinanzierung wird nächste Woche im Stadtrat beraten.

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