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Wahlbetrug im Wallis Stellvertretende SVP-Grossrätin tritt aus Parlament zurück

Am Mittwoch hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, einen 30-jährigen Mann aus dem Oberwallis verhaftet zu haben. Dies hat jetzt auch Folgen für das Kantonsparlament: SVP-Suppleantin Nicole Zimmermann ist mit dem mutmasslichen Täter liiert und sie legt nun ihr Amt nieder.

Sie nimmt sich aus dem Schussfeld.
Autor: Franz RuppenSVP-Parteipräsident
Franz Ruppen.
Legende: Franz Ruppen von der SVP Oberwallis muss Scherben zusammenwischen. Keystone

Franz Ruppen, Präsident der SVP Oberwallis, bestätigt gegenüber Radio SRF einen Online-Artikel des «Walliser Boten».

«Nach Rücksprache mit der Parteileitung hat sie sich zu diesem Schritt entschlossen. Sie macht dies zu ihrem eigenen Schutz.» Nach heutigem Stand der Untersuchungen habe sie mit dem Wahlbetrug nichts zu tun. «Aber es ist schwierig, das den Leuten zu erklären.»

Franz Ruppen: «Eine schwierige Situation für die SVP»

Die Situation sei für seine Partei keine einfache, sagt SVPO-Parteipräsident Franz Ruppen. Der Imageschaden sei angerichtet. «Der mutmassliche Täter war Mitglied der SVP. Unsere politischen Gegner werden diese Tatsache ausschlachten. Das steht fest.» Das Ziel seiner Partei sei es nun, offen und transparent zu kommunizieren. Nur so könne der Schaden für die SVP möglichst klein gehalten werden.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Paul  (Karl Paul)
    Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dieser Fall ist typisch SVP! Eine Partei im beginnenden Sinkflug!
  • Kommentar von Leander Eyer  (Leander)
    Wenn es in der Politik nicht mehr darum geht gemeinsam Lösungen für die Gesellschaft zu finden, sondern nur noch "zu gewinnen", alleine gegen alle, kommt das dabei heraus. Wir gegen Sie hat noch nie funktioniert. Politik ist kein Krieg der Werte, sondern ein Forum der Ideen.
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Wahlbetrug ist immer ein Verbrechen an der Demokratie-egal welcher Parteicouleur. Wer ohne Sünde ist,werfe den ersten Stein.Lumengo war bei den Sozialdemokraten.
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Lumengo wurde vom Bundesgericht frei gesprochen.