Stephanie Gräve bekommt Lohn bis Ende 2017

Konzert Theater Bern hat mit der freigestellten Schauspieldirektorin einen Kompromiss ausgehandelt: Der Vertrag wäre erst im Sommer 2019 ausgelaufen.

Anfang Jahr war Schauspielleiterin Stephanie Gräve bei Konzert Theater Bern (KTB) per sofort freigestellt worden, wegen «inhaltlichen und strategischen Differenzen», wie es damals hiess. Nun sind die beiden Parteien übereingekommen, dass das Arbeitsverhältnis per 15. Juli 2016 aufgelöst wird.

Gräve bekommt eine Entschädigung, die ihrem Lohn bis Ende 2017 entspricht. Und zwar unabhängig davon, ob sie in der Zwischenzeit eine neue Anstellung findet: «Sie ist frei, neue Stellen oder anderweitige Engagements anzutreten», heisst es in der Mitteilung von KTB. Zu den Einzelheiten habe man Stillschweigen vereinbart. Gräve hatte bei KTB einen Vertrag für vier Jahre, bis Sommer 2019.

Bei KTB rechne man damit, dass Gräves Nachfolge im Sommer 2017 angestellt werde, sagt Stiftungspräsident Benedikt Weibel auf Nachfrage von Radio SRF. Das halbe Jahr, in dem für die gleiche Stelle zwei Löhne anfallen, werde eine «mittlere fünfstellige Zahl» ausmachen, was im Vergleich mit dem Gesamtbudget wenig sei.

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