Barbara Mühlheim: Ein politisches Urgestein kämpft für die Mitte

Barbara Mühlheim politisiert seit 22 Jahren auf Gemeinde- und Kantonsebene. Im Lauf dieser Zeit wechselte sie zweimal die Partei und kam von der SP über die Grüne Freie Liste zu den Grünliberalen. Sie sieht sich als Mittepolitikerin, die das links-rechts-Schema aufbrechen will.

Barbara Mühlheim hat sich in der GLP-Fraktion als Gesundheits- und Sozialpolitikerin profiliert. Sie war Mitglied und später auch Präsidentin jener Kommission, die das Spitalversorgungsgesetz ausgearbeitet hat. Die Vergangenheit hat gezeigt: Wer nicht zu den beiden grossen politischen Lagern gehört, hat im Kanton Bern kaum Wahlchancen für die Regierung. Dies trifft in diesem Jahr auch auf Barbara Mühlheim zu.

Barbara Mühlheim kam am 7. Mai 1959 in Bern zur Welt. Sie studierte Sozialarbeit an der Universität Freiburg und arbeitete anschliessend als Jugendarbeiterin in der Gemeinde Köniz. Nach einem Nachdiplomstudium für Management in Non-Profit-Organisationen übernahm sie die Leitung von verschiedenen Suchthilfeprojekten. Seit 1994 ist sie Geschäftsführerin der Drogenanlaufstelle Koda. Daneben betreibt sie in Bern einen Laden für Teppiche und Seidenschals. Barbara Mühlheim ist ledig, ihre grosse Leidenschaft ist das Reisen.

Politische Karriere

  • 1992 bis 2004 Mitglied im Berner Stadtrat für die SP
  • Seit 2006 Mitglied im Grossen Rat des Kantons Bern – zuerst für die Grünen, seit 2011 für die GLP.

Fragen an Barbara Mühlheim

Im Kanton Bern
verändern will ich…


... die
gegenseitige Blockierung in der Politik. Neue Wege sind gefragt; mit
Verhandlungen am Runden Tisch muss es gelingen, die kompromissfähigen
Parlamentsmitglieder von Links und Rechts zu einer gemeinsamen Strategie «einer starke Mitte für einen starken Kanton» zu bewegen
Im Kanton Bern
unbedingt gleich bleiben muss…  




... gar nichts,
es gilt vielmehr: Verändere nicht das Leben, sondern lebe die Veränderung!

Auf neue Ideen komme
ich…


... beim Hegen und Pflegen
meiner 130 Topfbepflanzungen auf der Dachterrasse.
Was niemand von mir
weiss, ist...


... gebe ich auch hier nicht
Preis!

Wenn ich nicht in der
Politik wäre…            




... würde ich mein
Verhandlungsgeschick ganz zu Gunsten meines kleinen Ladens Tapis Fou in der
Rathausgasse in Bern einsetzen. Dabei würde natürlich das Reisen nicht zu kurz
kommen.