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Wahlen Bern Beatrice Simon: Eine Hüterin der Finanzen in stürmischen Zeiten

Die BDP-Politikerin hat 2010 erfolgreich den Sitz ihres Parteikollegen Urs Gasche verteidigt. Sie übernahm auch dessen Finanzdirektion. Ihre erste Legislatur war von knappen Finanzen geprägt. Im November 2013 musste sie ein Sparpaket von fast 500 Millionen Franken durch den Grossen Rat bringen.

Rote Zahlen und starre Fronten waren die Hauptmerkmale der ersten Legislatur von Beatrice Simon. Erstmals seit 1998 musste der Kanton im Jahr 2012 ein Defizit in der Rechnung verkünden. Die Botschaft überbringen musste Beatrice Simon. Der Kanton kämpft zudem mit einem strukturellen Defizit von gut 450 Millionen Franken.

Dank der bürgerlichen Mehrheit konnte die BDP-Politikerin ein Sparpaket von knapp 500 Millionen Franken beinahe unbeschadet durchs Parlament bringen. Fachlich zuerst noch unsicher, hat Beatrice Simon im Verlauf der Legislatur an Profil zugelegt. In der Spardebatte hielt sie sich jedoch weitgehend zurück und überliess die Auseinandersetzungen mit dem Grossen Rat weitgehend ihren direkt betroffenen Regierungskollegen.

Beatrice Simon wurde am 21. Dezember 1960 in Bern geboren, wo sie auch einen Grossteil ihrer Jugend verbrachte. Nach dem Abschluss der Schulzeit absolvierte sie eine kaufmännische Lehre und arbeitete in der Folge in verschiedenen Betrieben unterschiedlicher Branchen.

Sie absolvierte zudem verschiedene Weiterbildungen im Bereich Personalführung und Marketing. Beatrice Simon ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Politische Karriere:

  • 1995 bis 2003 Gemeinderätin von Seedorf
  • 2003 bis 2010 Gemeindepräsidentin von Seedorf
  • 2006 bis 2010 Grossrätin im Kanton Bern, zuerst bei der SVP, ab 2008 bei der BDP
  • 2008 wird Beatrice Simon die erste Berner Präsidentin der neu gegründeten BDP
  • Seit 2010 Vorsteherin der Finanzdirektion der Berner Regierung

Fragen an Beatrice Simon

Im Kanton Bern
verändern will ich…






... die breite Unkenntnis über seine Stärken.

Im Kanton Bern
unbedingt gleich bleiben muss…  










... die Herzlichkeit und Gemütlichkeit der Menschen.

Auf neue Ideen komme
ich…
... beim Spazieren mit meinen Hunden.
Was niemand von mir
weiss, ist...


... uninteressant und bleibt geheim.
Wenn ich nicht in der
Politik wäre…            
... hätte ich sicher eine andere spannende Aufgabe.

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