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Bern Freiburg Wallis Walliser Carunglück: Eltern von Opfern gehen vor Bundesgericht

Die Einstellung der Untersuchung zum Busdrama von Siders, bei dem 28 Menschen ums Leben kamen, wird vor Bundesgericht angefochten. Zwei Eltern legten Rekurs gegen die von der Walliser Justiz beschlossene Verfahrenseinstellung ein.

Der verunglückte Reisecar
Legende: Der verunglückte Reisecar Keystone

Bereits als die Walliser Staatsanwaltschaft das Verfahren am 30. Juni 2014 eingestellt hatte, legten elf Eltern von verstorbenen Kindern Rekurs dagegen ein. Sie gaben sich nicht damit zufrieden, dass die Unfallursache nicht vollständig geklärt wurde.

Für die Walliser Ermittler standen alle möglichen Ursachen in Zusammenhang mit dem verstorbenen Chauffeur. Ein medizinisches Gutachten nannte eine Unachtsamkeit oder einen Schwächeanfall als wahrscheinlichste Unfallursachen.

Untersuchung wegen Suizid verlangt

Die Eltern verlangten zusätzlich eine Rekonstruktion des Unfalls sowie weitere Untersuchungen zu einem möglichen Suizid des 34-jährigen Chauffeurs. Das Walliser Kantonsgericht lehnte ihre Rekurse Ende März ab.

Der belgischer Reisecar war im März 2012 auf der Heimfahrt von einem Skilager auf der Autobahn A9 frontal in die Nothaltenische eines Tunnels bei Siders geprallt. Dabei kamen 28 Menschen ums Leben, darunter 22 Kinder.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Es war doch ein Belgisches Carunternehmen, oder nicht? Ein Belgischer Chauffuer, oder nicht? Belgische Opfer, oder nicht? Da können die Schweizer Strassen echt nichts dafür. Sorry, aber bei allem Respekt für die Opfer, sowas sollte das Bundesgericht gar nicht annehmen und umgehend abweisen.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Wie bitte? Rekonstruktion des Unfalls? Geht es noch gut? Wer soll das zahlen und für wielange wird dieser Abschnitt gesperrt? Ich würde auch gerne wissen wollen wenn ich jemand verloren hätte bei dieser Unfall, doch änderen tut sich nichts, man weiss nur, ob ggf. der Fahrer Suizit begangen hatte oder nur einen Schwecheanfall hatte. Schlussendlich ist und bleibt er Tod. Fertig. Was würde man machen wenn es nicht so gewessen währe? Gut, seit dem Suizit des Deutschen der 150 Fluggäste in den Tod g.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Natürlich wird wieder auf die Schweiz gezielt.Dabei war das Carunternehmen gar nicht schweizerisch. Es geht einfach wieder darum, Kapital aus diesem Unfall zu schlagend. Einfach beschämend und pietätlos. .
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