Walliser Tourismus spürt den starken Franken

Während Bern und Freiburg den Frankenschock im Tourismus einigermassen auffangen konnten, verzeichnet das Wallis ein klares Minus bei den Logiernächten.

Ein Zimmerschlüssel liegt auf einem Bett. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es kamen weniger Gäste - vor allem aus dem Euroraum. Keystone

Das Wallis verliert im ersten Halbjahr 2015 fast 82‘000 Logiernächte im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das ist ein Minus von 4,1 Prozent. Das Jahr zuvor war die Abnahme nur minim.

Im Kanton Bern sieht es zwar besser aus als im Wallis, doch die Ausgangslage war auch komfortabler. In der Vorjahresperiode konnten die Berner ein Plus von 1,1 Prozent bei den Logiernächten verbuchen. Heuer gab es ein Minus von 0,4 Prozent.

Bern (2,3 Millionen Logiernächte im ersten Semester) und Wallis (knapp 2 Millionen) sind grosse Player im Schweizer Tourismus. Freiburg zählt mit 200‘000 Übernachtungen zu den kleineren Destinationen. Freiburg legt dafür aber einigermassen gute Zahlen vor.

In der ersten Hälfte 2015 zählte das Bundesamt für Statistik hier 200‘000 Logiernächte. Das ist zwar ist zwar ein Minus von 0.7 Prozent, aber deutlich besser als der Vorjahreswert. Da lag der Wert über minus vier Prozent.