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Bern Freiburg Wallis Wanderweg im UNESCO-Weltnaturerbe wegen Rutschungen gesperrt

Am linken Rand des Aletschgletschers im Wallis rutschte das Gelände in den letzten Wochen immer mehr ab. Dabei kam es zu Rissen und in einigen Steilhängen zu Steinschlag. Darum wurden Wanderwege auf dem Gemeindegebiet von Riederalp gesperrt.

Legende: Video Gesperrte Wanderwege wegen Bergsturzgefahr abspielen. Laufzeit 2:43 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.09.2016.

Die Rutschungen würden nun genau überwacht, teilte der Kantonsgeologe am Dienstag mit. Die überwachte Fläche umfasst rund einen Quadratkilometer. Die ins Rutschen geratene Geländemasse hat ein Volumen von über 200 Millionen Kubikmetern und bewegt sich über 20 Zentimeter pro Tag.

Legende: Video Die Schweizer Gletscher schmelzen abspielen. Laufzeit 5:58 Minuten.
Aus Rundschau vom 26.08.2015.

Höchste Vorsicht geboten

Derzeit scheine ein plötzliches Absacken der Hangmasse sehr unwahrscheinlich, schreibt der Kantonsgeologe weiter. Stellenweise ist aber mit Felsabbrüchen zu rechnen und im Gebiet ist höchste Vorsicht geboten.

Infrastrukturbauten und Häuser sind nicht gefährdet. Der Kanton ruft die Bevölkerung und die Wanderer dazu auf, die Signalisationen zu beachten und die Schranken nicht zu umgehen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Auch an den majestätisch, erdgeschichtlich jungen Alpen nagt der Zahn der Zeit. Obwohl sie durch Plattentektonik heute noch wachsen, bleibt ihr Nettowachstum der Erosion wegen negativ. Durch den Gletscherschwund seit Beginn des industriellen Zeitalters, stützt der Eisdruck den Fels in den hinterlassenen Täler nicht mehr. Die ebenfalls ansteigende Permafrostzone macht es noch schlimmer. Müssig über Klimaänderung zu streiten. Wir werden von der Natur ganz „cool“ vor neue Tatsachen gestellt.
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