«Wir waren nie verkracht»

YB-Sportchef Fredy Bickel nimmt nochmals Stellung zur Entlassung von Trainer Uli Forte. Die Situation beim Club sei nie eskaliert, sagt er.

Uli Forte auf der Trainerbank blickt in die Kamera, Bickel mit Rücken zur Kamera. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Entfremdung zwischen YB und Trainer Uli Forte sei schleichend gekommen, sagt Sportchef Fredy Bickel. Keystone

Die Berner Young Boys sind schlecht in die Saison gestartet und deshalb hat es kaum jemanden erstaunt, dass Trainer Uli Forte entlassen worden ist. Für mehr Verwunderung hat aber gesorgt, dass es offenbar schon seit Ende letzter Saison zwischen Trainer, Mannschaft und Clubverantwortlichen Unstimmigkeiten gegeben hat, wie mit der Entlassung bekannt wurde.

Auf diese Unstimmigkeiten angesprochen sagt YB-Sportchef Fredy Bickel an der Medienkonferenz am Tag danach, es habe keinen offenen Streit gegeben bei den Young Boys. «Es gab nie einen Krach, laute Worte oder unglaubliche Meinungsverschieden-heiten», so Bickel. Es sei auch nie ein Spieler oder ein Mitglied des Staffs gekommen und habe Forderungen gestellt, weil es mit diesem Trainer nicht mehr gehe.

Die Entfremdung sei schleichend gekommen, sagte Bickel. «Wir haben gemerkt, dass wir nicht mehr die selbe Sprache sprechen, dass wir den Fussball vielleicht nicht mehr genau gleich sehen, dass wir die Ausrichtung des Vereins nicht mehr genau gleich sehen.»