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Zu viele Schafe gerissen Zwei Wölfe im Wallis zum Abschuss freigegeben

Der Walliser Staatsrat hat den Abschuss von zwei Wölfen in den Regionen Goms und Val d’Anniviers angeordnet.

In diesen zwei Regionen wurden im Verlaufe des Sommers mindestens 34 Schafe auf geschützten Alpen und 87 auf nicht schützbaren oder ungeschützten Alpen gerissen. Die Bewilligungen für je einen Wolfsabschuss in den beiden Regionen stützten sich auf die Bestimmungen der eidgenössischen Jagdgesetzgebung und deren Verordnung, schreibt die Walliser Regierung.

Die Abschussbewilligungen sind während 60 Tagen gültig, sofern sich in den Abschussperimetern noch Nutztiere und damit ein Schadenspotenzial befindet.

Vorerst keine Rotwildjagd im Banngebiet

Im Juni hat der Walliser Staatsrat einen Teil des eidgenössischen Jagdbanngebiets Aletschwald für den Abschuss von Rotwild freigegeben. Das Rotwild verursache im Aletschwald und in den Schutzwäldern erhebliche Schäden, darum sollten die Bestände reduziert werden.

Gegen die teilweise Öffnung des Jagdbanngebiets hat Pro Natura beim Kantonsgericht eine Beschwerde eingereicht. Diese hat von Gesetzes wegen eine aufschiebende Wirkung. Darum habe der Staatsrat seinen Beschluss nun auf Eis gelegt, bis der Gerichtsentscheid vorliegt, schreibt die Walliser Regierung in einer Mitteilung.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Laut den militanten Wildtier-Schützer, sind also die Schafbesitzer selber schuld, dass bis jetzt über 120 Schafe durch Wölfe getötet (gerissen) wurden! Würden sich diese erzürnten "Tierschützer" ab und zu in die Weidalpen begeben, wo die Schafe das kärgliche Futter in steilen, unwegsamem Gelände suchen müssen, würden sie schnell feststellen, dass die Bauern nicht überall Zäune oder Wachhunde bauen und einsetzen können! Ein Gomser Schafbesitzer und ein "Wolfschützer" am gleichen Tisch? Unmöglich!
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Wo bleibt die Bewachung der Schafe durch Menschen und Hunde? Das ist hier die Frage. In den Abruzzen und anderswo ist klar, dass Menschen und Hüterhunde die Schafherden bewachen.
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  • Kommentar von Felice Limacher (Felimas)
    ... zu einer "schlauen" Lösung ist die Walliser Regierung und ein Grossteil der Bevölkerung nicht fähig. Die ticken leider noch wie im vorletzten Jahrhundert.
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