Zwiespältiges 2013 für Berner und Freiburger Industrie

Der Solarbauer Meyer-Burger in Thun ist noch nicht über dem Berg. 2013 schliesst mit einem Verlust von rund 163 Millionen. Besser geht's der Elektrotechnologie-Unternehmung Comet in Flamatt. Sie wächst überall und hat den Jahresgewinn mit 16 Millionen verdreifacht, verglichen mit 2012.

Solarflächen am Meyer-Burger-Hauptsitz in Thun Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Noch nicht eitel Sonnenschein für Meyer-Burger. Mit Gewinn rechnet das Thuner Unternehmen erst ab 2015. Keystone

Meyer-Burger rechnet damit, dass die Durststrecke dieses Jahr noch andauert. In der Gewinnzone sei man wohl ab 2015, gab der Solartechnologie-Konzern am Donnerstag Morgen bekannt. 2013 brachte dem Unternehmen zwar mehr Aufträge und weniger Kosten, aber auch sinkende Umsätze und einen Jahresverlust von 162 Millionen. Jetzt holt sich Meyer-Burger 4,8 Millionen neues Aktienkapital mit Hilfe der Grossbanken CS und UBS.

Besser bilanziert das Elektrotechnologie-Unternehmen Comet-Gruppe in Flamatt. 16 Prozent mehr Umsatz, den Jahresgewinn verdreifacht auf 16 Millionen, mit 8 Franken pro Papier eine verdoppelte Dividende, so schliesst die Comet-Gruppe das Jahr 2013 ab.

Beide Unternehmen betonen, auf finanziell gesunden Füssen zu stehen, gemessen an der Eigenkapitalquote. Bei Meyer-Burger ist sie auf 52,1 Prozent gestiegen, bei Comet auf 60,5 Prozent.